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ARC: St. Veit-Kärnten-Rallye

Die St. Veit-Kärnten-Rallye ist startklar

"Alles startklar!", meldet der Organisator der Kärnten-Rallye, die die PS-Fans am Samstag mit Start und Ziel in St. Veit zu sehen bekommen.

"Alles startklar, sogar den Milchtransporter auf der SP Glantschach konnten wir umdirigieren", meldet Wolfgang Troicher, Organisator der 5. Int. Kärnten-Rallye, die die PS-Fans am Samstag (18. Juni) mit Start und Ziel in St. Veit zu sehen bekommen. 80 Teams aus vier Nationen duellieren sich von 8 bis 20 Uhr auf acht Sonderprüfungen um Klassen- und Gesamtsieg. Aussichtsreichster Kandidat, der mit der Meute der Jäger mithalten kann, ist wohl Lokalmatador Alfred "Highländer" Kramer im Mitsubishi mit Co-Pilot Siegmund Sappl.

Alfred Kramer (43), seit 14 Jahren erfolgreich in der Rallyeszene unterwegs, ist mit seinem Bioethanol betriebenen Mitsubishi Evo 6.5 auf den dritten Heimsieg programmiert. Seinen Gegnern will er nur den Auspuff zeigen. Nach Kramers "Sturzflug" bei der Lavanttal-Rallye und der anschließenden Rundum-Erneuerung sowie Testläufen bei der Triestingtal-Rallye und in Slowenien läuft das "Werkl" wieder. "Mein Team hat brav geschraubt, alles wurde durchgetestet. Wenn das Auto hält, kann es nur einen Sieger geben – mich", strotzt Kramer vor Selbstvertrauen.

Erster Mistreiter um den Sieg ist Patrick Winter (26) aus Oberösterreich. In der Rallye-ÖM bisher auf den Plätzen drei (Lavanttal), vier (Wechselland) und fünf (Judenburg/Pölstal) mit einem Peugeot 207 S2000 unterwegs, wird Winter bei der Rallye einen Mitsubishi einsetzen. Sein Navigator ist erstmals Kramers Co-Pilot Jürgen Rausch – Patricks langjährige Beifahrerin Daniela Stummer ist in St. Veit nicht dabei. Kramers Co-Piloten – Sappl und Rausch – sind somit Zünglein an der Waage im Kampf um Platz eins. In der Saison 2009 hat Patrick Winter die Rallye vor Kramer gewonnen. Die Neuauflage dieses Duells ist somit vorprogrammiert.

Vom Start bis ins Ziel heißt es "Gemma Rallye schauen!", und den Fans wird auch einiges geboten, ob im Start- und Zielbereich am St. Veiter Hauptplatz, in der Servicezone am Rennbahngelände oder auf den SP-Klassikern Gunzenberg, im Urtlgraben, Glantschach-Wegscheide und auf dem mit Spannung erwarteten Rundkurs in Hörzendorf, dem absoluten Höhepunkt ab 16:24 und 19:28, mit den Ortsdurchfahrten in Projern und Dellach. Dort fällt wohl auch die Entscheidung.

Sensationell auch die "Eyecatcher" im Vorfeld der Rallye: Der legendäre Lancia 037 (Gruppe B), das Weltmeisterauto von Walter Röhrl, hat der Italiener Beppe Volta mitgebracht. Ebenso zu sehen: die Österreich-Premiere des Lancia ECV.

Die Rallye stellt sowohl den 2. Saisonlauf der Austrian Rally Challenge (ARC) als auch die 3. Runde des Alpe Adria Rally Cup (AARC) dar. Vier verschiedene Sonderprüfungen, alle im Bezirk St. Veit, werden zweimal befahren und den Teams alles abverlangen – Gesamtlänge der Rallye: 315 km, 102 SP-Kilometer.

Anfahrtsbeschreibungen für alle Actionpoints der einzelnen Sonderprüfungen sind dem Programmheft zu entnehmen. Diese sind in allen Trafiken und Tankstellen in St. Veit, beim Start am Hauptplatz, am Start aller Sonderprüfungen und im Fahrerlager am St. Veiter Wiesenmarktgelände um drei Euro erhältlich.

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