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Rally Alpi Orientali

„Es hat nicht sein sollen“

Willi Rabl und Uschi Breineßl erlebten im VW Golf Kit Car eine turbulente Rally Alpi Orientali, dem Altmeister ging schließlich die Straße aus…

Foto: Rabl

Von 1. bis 3. September ging's zur Rally del Friuli e delle Alpi Orientali, einem Klassiker unter Europas Rallye-Strecken mit wahren Kurvenorgien und gewaltigen Höhenunterschieden.

Nach gutem Start beim Stadtkurs in der Altstadt von Udine, wo das Team von tausenden Tifosi angefeuert wurde, ging es dann am Freitag in die Berge rund um Cividale del Friuli. Es wurde eine extreme Hitzeschlacht mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius.

Durch diese Hitze löste sich ein Reifen in Rauch auf und die letzten Kilometer der Wertungsprüfung konnten dann nur mehr auf der Felge absolviert werden.

Rabl: "Wir waren bis dahin gut unterwegs und mussten vom erstem Meter an volle Attacke."

Die verlorene Zeit machte Willi Rabl mit Co-Pilotin Uschi Breineßl in der nächsten Sonderprüfung teilweise wieder gut.

Aber um den Anschluss nicht zu verlieren musste jetzt voll auf Angriff gefahren werden.

"Wir sind dann wirklich schnell unterwegs gewesen. Uschi hat die Kurvenorgie perfekt vorgelesen, das VW Golf Kit Car durch die Techniker von Autohaus Hofbauer optimal vorbereitet, aber mir ist dann leider die Straße ausgegangen, was zu einem weiteren Reifenschaden geführt hat und wir mussten dann im Service abstellen. Schade! Es hat nicht sollen sein", waren die beiden enttäuscht.

Nicht aber ohne den Blick nach vorne zu richten: "Unsere nächster Renneinsatz ist die Herbst Rallye Leiben Anfang Oktober, da freuen wir uns schon drauf!"

Und bei diesem 'Heimspiel' will Willi Rabl natürlich wieder kräftig Gas geben.

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