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ORM: Lavanttal-Rallye

Schwedische Verhältnisse im Theklagraben

Auf Teilen der Strecke regiert bei der Lavanttal Rallye 2013 noch immer der Winter. Auch für die Renntage am Freitag und Samstag wird feuchtes Wetter prognostiziert.

Foto: Harald Illmer

Am Freitag um 15 Uhr startet die Lavanttal Rallye 2013 in Wolfsberg-Kleinedling. Zur großen Unbekannten mutiert beim dritten Staatsmeisterschaftslauf, bei dem spätestens am Samstag um ca. 17.30 Uhr der Sieger feststehen wird, der Schnee. Eigentlich absurd, dass im April die weiße Pracht mehr Rolle spielt als bei der Jänner-Rallye, wo er herzlich willkommen gewesen wäre, aber offensichtlich keine Lust hatte, daran teilzunehmen.

Besonders in den Teilen, wo die Sonneneinstrahlung nicht so optimal ist, regiert der Winter im Lavanttal noch kräftig. Weshalb gleich am ersten Tag der Rallye die Prüfung Vorderlimberg, die zwei Mal befahren wird, zur Schlüsselstelle werden könnte. „Im Theklagraben sieht es zumindest über zwei Kilometer aus, als ob man bei der Schweden-Rallye wäre“, weiß Organisationschef Gerhard Leeb zu berichten. „Links und rechts stehen noch Schneewände, auf die Fahrer wartet momentan eine echte Winterlandschaft auf diesem Teilstück der 21 Kilometer langen Prüfung.“

Die Sonne müsste da schon Überstunden machen, um hier noch eine gravierende Änderung herbeizuführen. Leeb: „Obwohl auch am zweiten Tag noch einiges auf die Teilnehmer wartet, ist im Theklagraben bei der Lavanttal Rallye schon oft eine kleine Vorentscheidung gefallen,. Aber ich denke, die Piloten sind so vernünftig, dass sie wissen, hier kann ich die Rallye nicht gewinnen, sondern eher verlieren.“

Laut Prognose werden die Renntage der Lavanttal Rallye 2013 feucht. Leichter Regen wird vorausgesagt, bei Temperaturen um die 11 Grad. Für die richtige Reifenwahl ist das wohl keine wirkliche Hilfe.

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