RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Startreihenfolge: Konkretes Teamkonzept?

Im Streit um die Startreihenfolge bei Schotter-Rallyes zeichnen sich erstmals Grundzüge eines 50-Prozent-Vorschlags der Hersteller ab.

Derzeit streiten Promoter und beteiligte Hersteller der Rallye-WM um eine Regelung zur Ermittlung der Startreihenfolge bei Schotter-Rallyes. Den Vorschlag der Promoter, das Qualifying abzuschaffen und stattdessen an den ersten Tagen in der Reihenfolge des WM-Standes zu starten, war bei den Teams auf Ablehnung gestoßen. Vertreter der Hersteller hatten bei einem Treffen im Vorfeld der Wales Rally GB ein eigenes Konzept erarbeitet, welches sie aber zunächst nicht öffentlich vorstellen wollten.

Dennoch zeichnet sich nun ab, was den Herstellern vorschwebt – eine namentlich nicht genannte Quelle sagte Autosport: "Grundsätzlich möchten wir 50 Prozent der Strecke – plus/minus zehn Prozent – in umgekehrter Reihenfolge fahren. Wir denken, das ist der fairste Weg, dazu muss man an der Abfolge der Rallyes nur wenig ändern." Damit müssten die WM-Führenden – den typischen Ablauf einer WM-Rallye vorausgesetzt – nur am Donnerstag Abend und am Freitag als erste auf die Strecke gehen und damit den Straßenkehrer für die Nachfolgenden spielen.

Nach dem Vorschlag der Promoter wäre die Startreihenfolge erst am Schlusstag umgedreht worden – aus Sicht der Hersteller zu spät: "Nach ihrem Vorschlag wären uns am Sonntag nur mehr oder weniger 30 Kilometer geblieben, bei denen die Autos in umgekehrter Reihenfolge starten. Das hätte es den Führenden sehr schwer gemacht, die Zeit aufzuholen, die sie am ersten und zweiten Tag verlieren."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

Schnee-Chaos stoppt Vorbereitung

Hyundai muss Neuville-Test abbrechen

Heftige Schneefälle stoppten den WRC-Test von Thierry Neuville in Frankreich: Selbst Schneepflüge halfen nicht, doch die FIA gewährt Hyundai einen Nachholtermin

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!