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ARC: Herbstrallye-Leiben

Starke Leistung blieb unbelohnt

Das eigene Erwarten mit einem Top 20 Platz, wurde mit der 13. Zeit auf SP1 erstmals unterstrichen. Klaus Ostermann kam mit dem Civic, nach Problemen im Vorjahr, richtig gut zurecht.

Foto: Christa Feichtner

Die Konkurrenz der Klasse 8 war auf den ersten 3 Sonderprüfung chancenlos. Auf SP 4 fing man sich kurz nach dem Start einen Bremsplatten ein und musste auf der langen Sonderprüfung, früh das Tempo rausnehmen. Die 25 SP-Zeit zeigte, dass man hier mit heftigen Vibrationen am Auto zu kämpfen hatte, jedoch konnte Stefan Laszlo lediglich nur 1 Sekunde aufholen, sodass man als souverän führender der Klasse und auf Gesamtplatz 15 den Vormittag bei der Herbstrallye abschloss.

Auch bei der Rallyeleitung bzw. den OSK Technikern dürfte die Leistung für etwas Aufsehen gesorgt haben, kam man doch im Regrouping vorbei, um sich nochmal nach dem technischen Details, des vom tschechischen PRW Team, perfekt vorbereiteten Honda Civic Type R, zu erkundigen.

Mit dem Bestreben, weiter anzugreifen, ging man nach dem langen Mittagsservice nun auf die selektive Prüfung Raxendorf, wo man wieder eine 13. SP Zeit in den Asphalt brannte. Wieder war man klar schneller als die klasseneigene Konkurrenz. Stefan Laszlo kämpfte zwar sehr beherzt um am Duo Ostermann/Wurm dran zu bleiben, war aber nicht in der Lage wirklich gefährlich zu werden. So konzentrierte man sich bereits auf das Gesamtklassement und versuchte nun am Rundkurs nochmal richtig zu attackieren um weiter in Richtung Top 10 vorzurücken.

Dies ging jedoch ins Auge. An einer Bergab-Kehre kam dann das unrühmliche Ende für das Team. Man kam auf den Dreck, der von den Autos zuvor auf die Straße gewirbelt worden war und rutschte mit minimal Geschwindigkeit über das Bankett hinaus und lag mit der Bodenplatte auf der Straße so unglücklich auf, sodass man trotz sofortiger Hilfe (Danke an Pressemann Hans Zwickl und 2 namentlich unbekannte Personen) sich aus der misslichen Lage, nicht mehr von selbst befreien konnte und somit die Rallye aufgeben musste.

„Das war ein absoluter Anfängerfehler, so etwas passiert mir sicher nie mehr. Mir tut’s fürs gesamte Team und unsere Unterstützer wirklich von Herzen Leid, aber das ist nun mal Rallye“ so ein schwer enttäuschter und geknickter Klaus Ostermann im ersten Statement.

Dem ersten Frust folgte jedoch ein klein bisschen Zufriedenheit, setzte man doch ein gehöriges Ausrufezeichen. Mit der Gewissheit, dass man mit etwas mehr Rallyekilometer, doch sehr weit vorne landen kann, trat man die Heimreise von der Remus Herbstrallye in Leiben an.

Zum Schluss möchte man sich noch bei den Unterstützern bedanken. Ein großes Dankeschön an Gastronom Stefan Fritz (Roadhouse American Bar, Tollhaus Weiz) und an Michael Münzer (Münzer Bioindustrie), die das Projekt „Herbstrallye Leiben“ erst in die richtige Richtung gelenkt haben.

Besonders bedanken möchte sich das Team aber auch bei Günter Flicker (Münzer Bioindustrie), der die gute Seele im Hintergrund ist und ohne den es auch den Einsatz bei der Herbstrallye wohl nicht gegeben hätte. Hier ein großes DANKE an alle Beteiligten.

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