RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neubauer im Zellhofer-Fiesta S2000

Hermann Neubauer hat, wie von Zellhofer gegenüber motorline.cc angedeutet, sein Programm umgestellt und wird statt in der EM in der ÖM starten.

Geplant sind mit dem Ford Fiesta S2000 aus dem Hause ZM Racing mindestens fünf Läufe, den Auftakt markiert die Rebenland-Rallye rund um Leutschach in der Südsteiermark, die am 21. und 22. März 2014 über die Bühne geht. Für das Duo Hermann Neubauer/Bernhard Ettel ist es nicht nur eine Rückkehr auf heimische Rallyepfade, sondern auch eine in das Team von Max Zellhofer, mit dem man in der 2WD-Klasse viele Erfolge feiern konnte. Nicht zuletzt deshalb überwiegt die Freude über die Entscheidung, in Österreich an den Start zu gehen.

"Natürlich ist ein bisschen Wehmut dabei, dass ich vorerst nicht in der Europameisterschaft starten kann. Aber ein Rückschritt ist das sicher nicht. Vor zwei Jahren hatte ich das große Ziel, eine Saison mit einem S2000-Fahrzeug absolvieren zu können. Jetzt wird das wahr, und ich bin mir sicher, dass wir eine gute Figur abgeben werden", so Neubauer. Teamchef Max Zellhofer ergänzt: "Der Ford Fiesta S2000 ist das ehemalige Auto von Felix Herbold aus Deutschland, es befindet sich in einem Topzustand. Ich bin überzeugt, dass Hermann und Bernhard damit ganz vorne an der Spitze mitfahren können."

Eigens für diese Saison wird ein neues Team rund um Hermann Neubauer aufgebaut, vor jeder Rallye gibt es Rollout und Testfahrt, schließlich möchte man es den Mitbewerbern so schwer wie möglich machen. "Ich habe mir die Latte jedenfalls hoch gelegt", so Hermann Neubauer. Er sieht sich allerdings nicht in einer Favoritenrolle: "Raimund ist für mich der Topfavorit, schließlich hat er ungleich mehr Erfahrung auf einem S2000-Fahrzeug. Und außerdem ist er nicht der einzige starke Fahrer, da gibt's noch den Mario, den Gerwald und so weiter. Kurz gesagt: Wir wollen eine gute Leistung bringen, ins Fahren kommen, Erfahrung sammeln und das umsetzen, was wir in der EM gelernt haben. Mein Dank gilt dem Max, der mir wirklich ein super Angebot gemacht hat, und natürlich meinen Sponsoren. Ich hoffe, wir können ihnen sowie den Rallyefans eine gute Show bieten!"

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger