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Rallye-WM: Interview

Kubica-Entscheidung bis Ende August

Robert Kubica will seine Zukunft möglichst bald bestätigt wissen und schließt erneut eine Rückkehr auf die Rundstrecke nicht aus.

Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica wird seine Zukunft bis Ende August entscheiden und schließt dabei auch nicht aus, die Rallye-WM zu verlassen und auf die Rundstrecke zurückzukehren. Kubica hatte Anfang dieses Jahres in letzter Sekunde sein eigenes Rallyeteam aufgebaut, musste die Truppe aber umkrempeln und zu M-Sport zurückkehren, weil die Partnerschaft mit den Italienern von A-Style nicht tragfähig war.

2016 will der Pole nicht noch einmal so einen Wettlauf gegen die Zeit erleben: "Wir müssen schon sehr bald anfangen, über das kommende Jahr nachzudenken", sagt er. "Ich möchte nicht wieder in so einer Situation sein. Es ist nicht einfach, ohne Testfahrten zu Rallyes zu kommen und nicht zu wissen, was vor sich geht. Wir müssen uns zusammensetzen und schauen, was möglich ist."

Kubicas Koordinator Marcin Czachorski meint, es lägen diverse Optionen auf dem Tisch: "Es gibt einige Möglichkeiten, die wir mit Robert fürs nächste Jahr anschauen müssen – inklusive einiger sehr interessanter Angebote, wieder Rundstreckenrennen zu fahren", so Czachorski. "Robert hat Recht, dass wir eine schnelle Entscheidung darüber fällen müssen, was wir tun werden – ich denke bis Ende August."

Der Grand-Prix-Sieger von Kanada 2008 gibt zu, dass er sich mental immer noch an das Rallyefahren gewöhnen müsse, nachdem er zuvor seine gesamte Karriere auf der Rundstrecke verbracht hatte. "Ich bin von meiner Seite her nicht in der Position, gleichwertig mitzufahren", gibt er zu. "Ich bin immer noch ein Rennfahrer. Ich denke immer noch wie ein Rennfahrer."

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