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ARC: Kärnten-Rallye

„Liebeserklärung“ an die Kärnten-Rallye

Michael und Gottfried Kogler werden mit der „rasenden Werkzeugkiste“ die Kärnten-Rallye in Angriff nehmen. Die Kogler's outen sich als langjährige Fans der Rallye.

Fotos: Bernard Nash

Nicht wenige Österreicher verbringen ihren Urlaub in Kärnten, das südlichste Bundesland punktet mit seinen wunderschönen Seen und natürlich auch mit einer imposanten Berglandschaft. Rallyepilot Michael Kogler hat naturgemäß etwas andere Prioritäten – wenn er von seiner ersten Kärnten-Rallye erzählt, gerät er regelrecht ins Schwärmen: „Da fällt mir immer die schöne Sonderprüfung Gurk ein, auf der ich im Jahr 2004 meine ersten Rallyemeter absolviert habe. Diese Prüfung ist in meinen Augen das Herzstück dieser Rallye.
 
Gottfried Kogler, Mastermind und Teamchef : "Die Kärnten-Rallye hat schon immer zu unseren Lieblingsrallyes gezählt – und zwar noch zu einer Zeit, als ich selbst noch gefahren bin und auch später, als Michael im Cockpit saß.
 
Mit der „rasenden Werkzeugkiste“, dem Citroen DS3 R3T, ist der bevorstehende Lauf zur Austrian Rallye Challenge (ARC) für Kogler eigentlich so etwas wie eine Heimrallye. Schließlich prangt der Citroen – abgelichtet und grafisch veredelt von Manuel Tauber-Romieri – auch auf dem offiziellen Plakat der Rallye. Dazu kommt, dass neben Michael Kogler wie bereits bei der Rallye Zwettl Gerald Winter aus dem „Gebetsbuch“ lesen wird, der als Kärntner zu den Lokalmatadoren gehört.
 
Vorbereitung beim St. Anton-Bergrennen

Um bestens vorbereitet zu sein, hat Michael Kogler am vergangenen Wochenende den Citroen DS3 R3T beim Bergrennen in St. Anton gezündet. Dabei suchte er wegen der unterschiedlichen Reglements (unter anderem sind auf dem Berg profillose Slicks erlaubt – Kogler fuhr jedoch mit Rallyereifen, nützte das Rennen als Reifentest) weniger den Vergleich mit den Konkurrenten als vielmehr mit sich selbst. Wie das möglich ist? Michael erklärt: „Das Bergrennen in St. Anton ist das nächstgelegene zu meiner Heimat, daher bin ich dort bereits so etwas wie ein Stammpilot und ich kenne die Strecke natürlich gut. 2013 bin ich mit einem Renault Clio R3 gefahren – heuer konnte ich mit dem Citroen DS3 R3T die damals gefahrene Zeit um zwei Zehntelsekunden unterbieten. Und ich blieb bei allen Wertungsläufen innerhalb von 1,5 Sekunden, bin also gut vorbereitet für die Kärnten-Rallye.“ Platz 2 in der Gr. A war immerhin ein toller Erfolg für Michael bei diesem Bergrennen. 
 
Das Ziel für die bevorstehende Rallye definiert Michael Kogler folgendermaßen: „Ich möchte in der 2wd, also bei den zweiradangetriebenen Fahrzeugen schon den Ton angeben – wenn sich im Gesamtklassement ein Platz in den Top 5 ausgehen sollte, würde uns das freuen.“
 
Michael Kogler und Gerald Winter werden mit der Startnummer 5 auf die Pisten stürmen. Gestartet wird die Kärnten-Rallye am Samstag, den 6. Juni um 9.03 Uhr mit der ersten von insgesamt acht Sonderprüfungen. Um exakt 19.00 Uhr fahren die Teilnehmer in St. Veit über die Zielrampe.

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