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Rallye-WM: Interview

Citroën vor Verpflichtung Neuvilles?

Der Abschied von Thierry Neuville bei Hyundai wird wahrscheinlicher – Citroën denkt offen über einen Vertrag für den Belgier nach.

Citroën steht einer Verpflichtung von Thierry Neuville offen gegenüber. Der Belgier ist neben Kris Meeke ein möglicher Fahrer für die Saison 2017. Der Belgier war im Jahr 2012 Teil des Citroën-Juniorteams, in dem er seinen Durchbruch in der Rallyeweltmeisterschaft feierte. Davor war er bereits für die Schwestermarke Peugeot in der Intercontinental Rally Challenge erfolgreich gewesen. 2013 schlug er jedoch ein Teilzeitangebot von Citroën aus und wechselte zu M-Sport in einen Ford.

Citroën-Teamchef Yves Matton verhielt sich bezüglich einer Neuville-Rückkehr bisher ruhig, aber die Spekulationen werden lauter, dass es 2017 eine erneute Zusammenarbeit geben könnte. Matton sagt, dass die Tür für Neuville offen sei, er würde Meeke und Neuville potenziell als gleichgestellte Nummer-1-Fahrer sehen. "Das ist eine der Möglichkeiten", so Matton. "Neuville und Kris haben für mich die gleiche Klasse, aber man darf nicht vergessen, dass ich in der Tourenwagen-WM vier Fahrer auf dem gleichen Niveau gemanagt habe."

"Diese beiden zu haben ist ein mögliches Szenario, aber momentan stelle ich nur die verschiedenen Szenarios zusammen. Ende des Monats werden wir wissen, was das beste Szenario ist. Danach werde ich über die Fahrer nachdenken", orakelt Matton. Auf seiner Liste stehen nicht weniger als zehn Namen, bis Ende August will er diese auf vier oder fünf reduziert haben.

Auch Neuville hält sich bezüglich seiner Zukunft verschlossen, aber dem Belgier nahestehende Quellen wollen wissen, dass seine Zeit bei Hyundai nach drei Jahren zu Ende zu gehen scheint. 2014 hat er in Deutschland den ersten WM-Sieg für die südkoreanische Marke geholt. Derzeit lässt Citroën die beiden WRC-Cockpits im Rahmen eines Teilzeitprogramm mit PH-Sport zwischen Craig Breen, Stéphane Lefebvre und Kris Meeke rotieren. Für das Comeback im nächsten Jahr sind angeblich drei Fahrzeuge gleichzeitig geplant.

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