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ORM: Lavanttal-Rallye

Jetzt geht es richtig los!

Am kommenden Wochenende wird im Rahmen der Lavanttal-Rallye der neue Adam R2 Rallye Cup eröffnet – erstmals trifft Luca Waldherr auf seine vollzähligen Konkurrenten. Die Vorfreude ist groß…

Fotos: Matthias Österreicher, Video Polt

Bei der Generalprobe im Zuge der Rebenland-Rallye stellten sich noch „Kinderkrankheiten“ an seinem neuen Opel Adam R2-Boliden ein, sodass Luca Waldherr und Tobias Unterweger mitunter sogar ohne Licht im Dunkel fuhren, um Motoraussetzer zu vermeiden. Doch das sollte mittlerweile behoben sein: „Wir haben rausgefunden, wo hier der Fehler lag und wir haben Lichtmaschine und Motorstrang komplett erneuert. Wir werden noch einen Test abhalten – auch mein Beifahrer für die Lavanttal-Rallye, Martin Rossgatterer ist top motiviert.“

„Kleiner Blick auf das Podium“

Bei der Lavanttal-Rallye (8. und 9. April) rund um Wolfsberg wird es „ernst“ für Waldherr und seine Konkurrenten im neuen Adam R2 Rallye Cup, der dort seinen Saisonauftakt feiert. Luca, der im Kart große Erfolge einheimste und im Vorjahr bereits im Corsa OPC Rallye Cup in der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft debütierte, gibt sich vorerst bewusst bescheiden: „Wir wollen nicht allzu weit entfernt von den großen Jungs im Cup landen – natürlich will jeder einen Podiumsplatz erzielen, auch wir erlauben uns einen kleinen Blick auf das Podium, ein Top 3-Platz wäre für uns auf jeden Fall ein Erfolg.“

Eines sei aber klar: „Michael Böhm (der ORM2WD-Serienstaatsmeister fährt ebenfalls im Adam R2 Cup, Anmerkung) fährt derzeit ganz sicher noch in einer eigenen Liga, da brauchen wir uns nichts vorzumachen.“ Ein wenig „schockiert“ sei er dennoch über die hohen Startnummern der weiteren Adam R2 Rallye Cup-Teilnehmer bei der Lavanttal-Rallye, gibt Luca offen zu: „Wir starten rund eine Stunde hinter Michael Böhm…“

Luca Waldherr und Martin Rossgatterer werden die Lavanttal-Rallye mit der Startnummer 51 in Angriff nehmen, seine weiteren Konkurrenten sind neben Michael Böhm/Jasmin Noll (Stnr. 9) auch Andreas Kainer/Benedikt Hofmann (Stnr. 48), Gernot Zeiringer/Martin Pucher (Stnr. 50) oder auch die Ungarn Gabor Nemet/Istvan Szabo (Stnr. 52).

„Da tut sich was!“

Begeistert zeigt sich Luca Waldherr vom großen Zuspruch der Fans beim Auftakt zur Rallye-Staatsmeisterschaft im Rebenland und dem attraktiven Startfeld bei der 40. Lavanttal-Rallye: „In der Staatsmeisterschaft tut sich was, da ist ein klarer Aufwärtstrend ersichtlich, die Freigabe für World Rally Cars war sicher eine gute Entscheidung. Das Starterfeld der Lavanttal-Rallye kann sich wirklich sehen lassen.“

Einziger Wermutstropfen: „Man kann heuer mit dem Adam R2 nicht mehr so weit nach vorne fahren, wie noch im eher dürr besetzten Vorjahr - schließlich landete Daniel Wollinger bei der Wechselland-Rallye 2015 im Adam R2 auf Platz drei gesamt., das wird in diesem Jahr nur schwer möglich sein“, sagt Waldherr.

Bedanken möchte sich Luca bei Stengg Motorsport, das den Adam R2-Boliden für Waldherr und Rossgatterer einsetzt: „Willi Stengg und sein Team haben wirklich alles daran gesetzt, dass unser Wagen einsatzbereit ist und man den Fehler im System findet, da möchte ich mich bei den Jungs im Team sehr herzlich bedanken. Natürlich ergeht auch ein großer Dank an unsere Sponsoren, die unseren Einsatz im Lavanttal erst möglich machen. Wir sind bestens vorbereitet und top motiviert für die erste Rallye im Adam R2 Cup.“

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