RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Heimo Hinterhofer will den Cupsieg!

Als Vizechampion des Corsa OPC Rallye Cups möchte Heimo Hinterhofer heuer den Gesamtsieg feiern – Copilotin Tamara Schweiger will den gleich im Debütjahr errungenen Sieg in der Beifahrerwertung verteidigen.

Foto: Franz Rainer

Am Anfang stand die Begeisterung für den Motorsport – als Fan, als Zuschauer. Erst im Alter von 25 Jahren zog es Heimo Hinterhofer dann endgültig ins Cockpit: „Ich habe im steirischen Berg-Slalom begonnen, wechselte hernach in den steirischen Bergrallyecup – schließlich entschied ich mich für die Berg-Staatsmeisterschaft.“

Eine gute Entscheidung, denn dort konnte sich Hinterhofer gleich dreimal zum Berg-Staatsmeister der Gruppe N/A krönen.

Gleich im Debütjahr Vizechampion

Im Vorjahr zog es Heimo Hinterhofer auf die Rallyepisten des Landes: Gemeinsam mit seiner Freundin Tamara Schweiger stieg Hinterhofer in den Opel Corsa OPC Rallye Cup ein – mit großem Erfolg: Hinterhofer wurde gleich einmal Vizemeister!

Und: Tamara Schweiger, die 2010 in den Rallyesport einstieg und sich ihre ersten Sporen an der Seite von Franz Panhofer in einer historischen Toyota Corolla verdiente und im Jahr 2012 bei der Jännerrallye an der Seite von Mario Klopf in dessen Ford Escort sogar den Klassensieg bei den Historischen erringen konnte, gewann im Corsa-Cup auf Anhieb die Beifahrerwertung.

Somit bleibt Heimo für die Saison 2016 eigentlich gar nichts anderes übrig, als das ganz große Ziel zu verkünden: „Wir wollen heuer den Sieg im Corsa-Cup feiern!“

Dabei war das Rallye-Einstiegsjahr nicht so leicht, wie es den Anschein erweckt: „Der Umstieg auf den Rallyesport war ziemlich schwer – du sitzt im Bergrennsport ganz alleine im Auto, im Rallyeboliden musst du auf den Aufschrieb hören, diesen musst du auch möglichst gut erstellen. Tamara und ich haben im Vorjahr sehr viel trainiert, sodass es dann immer besser gelaufen ist.“

Im Lavanttal den Ball flach halten

Bei der Lavanttal-Rallye (8. und 9. April) im Raum Wolfsberg wird der Cup eingeläutet – auch wenn ein Test im Vorfeld der Rallye positiv verlief („Wir haben ein paar Setup-Einstellungen gefunden, es wird schön langsam…“) möchte Heimo Hinterhofer zumindest bei der Auftakt-Rallye noch den Ball flach halten: „Die Lavanttal-Rallye liegt mir aus irgendeinem Grund nicht so besonders – zudem ist der Cup heuer extrem stark besetzt. Der Vorjahres-Champion Christoph Leitgeb kennt die Rallye als Lokalmatador wie seine eigene Westentasche, dazu kommen starke Piloten wie Rene Rieder oder Jungtalent Christoph Lieb. Natürlich werden wir alles probieren – aber im Lavanttal wird es alles andere als leicht für uns. Wir wollen dort möglichst viele Punkte einfahren, um darauf dann aufbauen zu können.“

Eingesetzt wird der Corsa Cup-Bolide von Stengg Motorsport – Heimo nickt: „Da möchte ich mich ganz besonders bei Willi Stengg bedanken, der uns ein gutes Paket zur Verfügung stellt.“ Unterstützt werden Heimo Hinterhofer und Tamara Schweiger auch von Pirelli Österreich: „Mein Dank ergeht an Thomas Humer von Pirelli Österreich – sie haben ein super Paket für uns geschnürt, dazu kommen meine weiteren Sponsoren, die uns allesamt tatkräftig unterstützen. In dieser Saison wollen wir uns für das in uns gesetzte Vertrauen bedanken - mit dem Cupsieg!“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Dacia und KTM haben in Saudi-Arabien gewonnen, aber wie sieht es in den anderen Kategorien aus? - Ein Überblick mit den Ergebnissen der deutschsprachigen Fahrer

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"