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ARC: Mühlstein-Rallye

ZM-Einsatz vor der eigenen Haustüre

Max und Christoph Zellhofer starten bei der 1. Perger Mühlstein Sprintrallye; Hauptziele: WRC testen, wieder Selbstvertrauen tanken.

Fotos: Daniel Fessl; Harald Illmer

Das in letzter Zeit so erfolgreiche ZMRacing-Team ist in St. Georgen am Ybbsfelde beheimatet. Die nächste Rallye findet am Samstag, dem 30. Juli, mit der 1. Perger Mühlstein Sprintrallye statt. Die Entfernung zwischen St. Georgen und Perg beträgt nur 37 Kilometer. Dies ist einer der Gründe, die Max Zellhofer, den Boss von ZMRacing, veranlasst haben, dort mit zwei Autos an den Start zu gehen: Er selbst wird dabei mit Beifahrer Jürgen Heigl in einem World Rally Car starten, während Christoph Zellhofer mit der deutschen Co-Pilotin Lisa Brunthaler wieder auf den bewährten Suzuki Swift S1600 setzt.

Max Zellhofer wird das World Rally Car, das am vergangenen Wochenende in Weiz von Hermann Neubauer zum Sieg gesteuert wurde, einsetzen: "Für uns geht es vorerst einmal um wichtige Teile für das World Rally Car zu testen. Das ist nur jetzt in der kleinen Sommerpause möglich, da wir sonst nur unser einziges Ziel, die heimische Meisterschaft mit Hermann Neubauer zu gewinnen, im Auge haben. Dieses Zeitfenster müssen wir nützen, da solche Tests nur unter Rennbedingungen wirklich Sinn machen. Dazu kommt natürlich die Nähe von ZMRacing nach Perg, was von der Anreise her schon ein bisschen kostengünstiger ist. Das sportliche Ziel durch den Einsatz des World Rally Cars ist natürlich ein Thema. Da wir hauptsächlich Teile ausprobieren und noch ein anderes WRC am Start ist, wäre ein Platz in der Gesamtwertung unter den Top 3 ein erklärtes Ziel."

Ein bisschen anders verhält sich der Start von Christoph Zellhofer: "Ich hatte zuletzt erfolgreiche Momente im Rallyesport, die aber bei der Rallye Weiz am letzten Wochenende in der Steiermark jäh gebremst wurden. Nachdem ich endlich in die Rallye hineingefunden habe, hat mich ein Reifendefekt mit Tausch des Rades auf der Sonderprüfung danach gänzlich aus dem Rhythmus gebracht. Ich habe mich verbremst und bin in die Leitplanken gekracht, wobei der Swift S1600 erheblich beschädigt wurde. Wir haben den Wagen in unserer Werkstatt bereits repariert, sodass der Start in Perg möglich ist. Trotzdem ist ein Funktionstest unter Rallyebedingungen immer besser. Es geht aber auch um mein Selbstvertrauen. Über den Ausfall habe ich mich mächtig geärgert, noch dazu, wo dort einige meiner Hauptkonkurrenten ebenfalls punktelos geblieben sind. Daher ist es mein Ziel für Perg wieder locker werden, Ruhe ins Auto bringen und das Selbstvertrauen wiederherzustellen."

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