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ARC: Mühlstein-Rallye

Erfolgreiche Premiere im Mühlviertel

Zufrieden blicken der Rallye Club Perg, Zuseher und Aktive auf die erste Perger Mühlstein-Rallye am vergangenen Wochenende zurück.

Foto: Marco Mayrhofer, rallye-impressions.at

Nachdem schon im Vorfeld reges Interesse seitens der Aktiven zu vernehmen war, wurde dieses mit einer bis auf den letzten Platz gefüllten Nennliste auch entsprechend bestätigt. Dass neben zwei S2000-Fahrzeugen als Premiere in der ARC zwei WRCs an den Start gingen, war die absolute Krönung. Das stark besetzte Starterfeld, die Kompaktheit der Veranstaltung und das wie bestellt hochsommerliche Wetter lockten an die zehntausend Zuseher an die vier Sonderprüfungen.

Sportlich zeigte sich schon auf der ersten SP, dass es in den Top 10 zwar knapp zur Sache ging, der Sieg aber kaum an einem der WRCs vorbeiführen würde. Diese teilten auch die Bestzeiten unter sich mit jeweils zwei gerecht auf. In Summe konnte sich Max Zellhofer mit seinem RCP-Co-Piloten Jürgen Heigl im erstmals von ihm im Wettkampf pilotierten Ford Fiesta WRC um 5,5 Sekunden gegen Johannes Keferböck in dessen Citroën DS3 WRC durchsetzen. Das Stockerl komplettiert der Bayer Hermann Gaßner junior, der nach längerem wieder seinen Mitsubishi Evo X R4 ins Mühlviertel brachte. Auch hier sagte mit Ursula Mayrhofer am heißen Sitz ein RCP-Mitglied den Weg an, was den Veranstalterverein erfreulicherweise zwei Mal aufs Stockerl brachte.

Schnellster 2WD-Pilot war Michael Kogler, der von Beginn an hochmotiviert an die Sache heranging, mit seinem Citroën DS3 R3T auf dem sechsten Gesamtrang. Er setzte sich mit gut eineinhalb Minuten Vorsprung auf Christoph Zellhofer im Suzuki Swift S1600 und weitere gut zweieinhalb Minuten auf Thomas Fälbl in seinem Opel Corsa OPC deutlich von der Konkurrenz ab.

Auf dem sensationellen siebenten Gesamtrang fand sich das erste historische Fahrzeug wieder: Karl Wagner und Gerda Zauner steuerten ihren Porsche 911, der nicht nur optisch, sondern auch akustisch ein absoluter Leckerbissen ist, mitten unter die weitaus moderneren Fahrzeuge. Die weiteren Klassensiege in den historischen Klassen gingen an das RCP-Team Franz Panhofer und Richard Gollatsch auf Toyota Corolla AE86 sowie Günther Königseder in seinem Lancia Delta Integrale.

Obwohl die Rallye zu keiner Meisterschaft für M1-Fahrzeuge zählte, war auch diese Klasse mit sieben Fahrzeugen stark vertreten. Als Sieger setzte sich Reini Sampl mit seinem Audi TT S gegen Harald Ruiner (Nissan 350Z) und Mario Traxl (Mitsubishi Evo IX) durch.

In Summe war es eine gelungene Premiere der Perger Mühlstein-Rallye, was durch positive Rückmeldungen von allen Seiten bestätigt wurde. Jetzt gilt es, die gesammelte Erfahrung aufzuarbeiten, um sie in eine mögliche Weiterführung der Veranstaltung einpflegen zu können. Ein großer Dank des Rallye Club Perg gilt den Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern, den Vereinen und Feuerwehren, welche die Actionzonen organisiert haben, sowie den Rallyegemeinden und betroffenen Anrainern.

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