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ORM: Wechselland-Rallye

Der MCL 68 bei der Wechselland-Rallye

Mit vier (Bei-)FahrerInnen war der Motor Club Leobersdorf bei der Wechselland-Rallye, dem dritten Rallye-ÖM-Lauf 2017, vertreten.

• Kogler/Hofstädter: Glockengeläut

Jenny Hofstädter auf dem Beifahrersitz des schnellen Michi Kogler war bei ihrer Heimrallye natürlich extra motiviert. Die beiden begannen extrem schnell und waren sofort wieder in das ewige Sekundenduell mit Daniel Wollinger um den Titel des schnellsten 2WD-Autos verstrickt. Der siebente Gesamtrang und zweite Platz in der 2WD-Klasse waren harte Arbeit, denn wenn man ans Limit gehen muss, passieren auch Fehler.

So hatte man einmal einen Beinaheabflug, bei dem man im wahrsten Sinne des Wortes bereits die Glocken läuten hörte, verlor der quirlige Citroën DS3 R Max die Haftung doch just unmittelbar vor einer auf der Wiese friedlich grasenden Kuhherde. Dank der exzellenten Fahrzeugbeherrschung von Michi Kogler blieb sowohl die Herde als auch das Auto heil. Auf SP 11 legte man dann erneut eine Highspeed-Pirouette aufs Rallyeparkett, was zum kurzfristigen Verlust von Platz zwei in der 2WD-Klasse führte. Ein Husarenritt auf der Powerstage stellte abschließend aber die Ordnung wieder her.

• Windisch/Cerny: Tradition ist alles

Karin Cerny dirigierte Enrico Windisch zu sensationellen Zeiten, jedoch nicht ohne den traditionellen "big moment". Jenen erledigte man diesmal aber gleich auf der ersten Sonderprüfung, und nachdem man diese "Pflichtübung" absolviert hatte, fuhr das Duo eine sensationelle Rallye, was mit dem 25. Gesamtplatz und zweiten Platz in der Klasse belohnt wurde.

• Leitner/Dorfbauer: Maximum Attack

Fredi Leitner fuhr erstmals mit der erfahrenen Beifahrerin Claudia Dorfbauer auf dem heißen Sitz. Dank der unseligen Klassenzuweisung für das heurige Jahr setzte man sich aber eine realistische Messlatte. Die selektiven Bedingungen wären aber am Freitag Abend auch Leitner fast zum Verhängnis geworden. Ein kurzer Abflug blieb jedoch ohne Folgen. Leitner: "Platz 31 war mit unserem Auto das absolute Maximum. Wir sind sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit im Auto mit Claudia war perfekt."

• Haslauer/Cerny: Großer Sprung

Manfred Cerny erlebte an der Seite von Hermann Haslauer einen schwierigen ersten Tag, das Duo kam auf Platz 43 in den Parc fermé. Der zweite Tag verlief wesentlich besser, und so setzte man im Endergebnis zu einem rekordverdächtigen Sprung auf Platz 28 an.

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