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WRC: Deutschland-Rallye

Thierry Neuville scheidet aus

Herber Rückschlag für WM-Spitzenreiter Thierry Neuville: Nach der ersten SP am Samstag muss der Hyundai-Pilot sein Auto bei der Rallye Deutschland abstellen.

Red Bull Contentcenter, ADAC Motorsport

Thierry Neuville (Hyundai) muss im Kampf um den Fahrertitel in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) einen empfindlichen Rückschlag einstecken. Der Belgier musste seinen i20 WRC am Samstag nach der neunten Sonderprüfung der Rallye Deutschland aufgrund eines Aufhängungsdefekts abstellen und schied für den Tag aus. Damit wird Neuville nicht mehr unter die Top 10 fahren und droht viele Punkte auf seinen aktuell punktgleichen WM-Rivalen Sebastien Ogier zu verlieren.

Der Schaden an Neuvilles Auto trat schon bei der ersten Sonderprüfung des Samstags, der 2,87 Kilometer kurzen Zuschauerprüfung "Arena Panzerplatte 1" auf. Als der Belgier ins Ziel kam, stand das linke Hinterrad seines Autos im 45-Grad-Winkel aus dem Radkasten. Spuren eines Unfalls waren nicht zu sehen, und auch Beifahrer Nicolas Gilsoul rätselte unmittelbar nach der Prüfung über die Ursache des Defekts.

"Wir verstehen nicht, was passiert ist. Wir haben in einer Linkskurve plötzlich einen Schlag gespürt", sagt der Belgier. Da eine Reparatur des Autos bis zum Sonntag kein Problem sein sollte, bleibt Neuville die Hoffnung, durch ein starkes Ergebnis bei der Powerstage Schadensbegrenzung betreiben zu können. Doch die WM-Führung dürfte er, eine problemlose weitere Rallye von Ogier vorausgesetzt, an den Franzosen verlieren.

An der Spitze der Rallye Deutschland liegt nach zehn von 21 Sonderprüfungen und dem ersten Durchgang der Königsprüfung "Panzerplatte" weiter Ott Tänak (Ford). Der Este hat 15,3 Sekunden Vorsprung auf Andreas Mikkelsen (Citroen), Ogier belegt mit 30,6 Sekunden Rückstand Rang drei.

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