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Rallye-WM: News

Veranstalter einigt sich mit der FIA

Der Streit um die Powerstage bei der Wales-Rallye ist beigelegt, die Bonuspunkte werden 2018 nicht erst auf der letzten SP vergeben.

Der Disput zwischen den Organisatoren der Wales Rally GB und dem Automobilweltverband FIA über die sonntägige Route des WM-Laufs ist beigelegt. Der Kompromiss sieht vor, die Streckenführung der letzten Sonderprüfung Great Orme bis ins Zentrum von Llandudno wie geplant beizubehalten, diese aber nicht als Powerstage zu werten. Vielmehr sollen die Zusatzpunkte am Sonntag schon bei einer früheren Prüfung vergeben werden. In Frage käme dafür das erste Durchfahren der SP Gwydir, die kurz nach 8 Uhr Ortstzeit gestartet wird.

"Wir arbeiten mit allen Beteiligten an einer Lösung, mit der alle leben können. Wir stehen kurz vor einem Durchbruch und können Anfang nächster Woche Neuigkeiten verkünden", sagte Ben Taylor, der Geschäftsführer der Rallye. Die FIA hatte die vom Veranstalter eingereichte Route in der Vorwoche abgelehnt, woraufhin die Präsentation des Streckenverlaufs kurzfristig abgesagt wurde; diese soll nun Ende des Monats nachgeholt werden.

Den Automobilverband störte die Tatsache, dass Great Orme als ursprünglich geplante Powerstage komplett auf Asphalt ausgetragen wird, während der Rest der Rallye auf Schotter stattfindet, was gegen das FIA-Reglement verstößt, in dem geschrieben steht, dass die Powerstage den Charakter der Rallye widerspiegeln muss.

Dies soll nun gewährleistet werden, indem eben eine andere SP zur Powerstage erklärt wird. Obwohl dies eine Ausnahme darstellt, wäre es nicht das erste Mal, dass die Zusatzpunkte nicht auf der letzten Sonderprüfung vergeben werden: Bei der Frankreich-Rallye 2013 fand die Powerstage gleich zum Auftakt am Donnerstag Abend statt. Bei dieser Antiklimax sicherte sich Sébastien Ogier damals vorzeitig seinen allerersten WM-Titel, noch bevor der WM-Lauf richtig begonnen hatte.

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