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WRC: Portugal-Rallye

SP5: Crash von WM-Leader Ogier

WM-Leader Sebastien Ogier hatte auf der ersten Etappe zur WRC-Rallye Portugal einen Unfall und verlor damit die Chance auf einen Podestplatz.

Der Titelverteidiger ist kein Siegkandidat mehr: Mit einem Unfall in der fünften Sonderprüfung zur WRC-Rallye Portugal hat sich Weltmeister Sebastien Ogier aus der Riege der Podestanwärter verabschiedet. Der Ford-Pilot und sein Beifahrer Julien Ingrassia waren an vierter Stelle liegend bei der zweiten Durchfahrt von "Viana do Castelo" von der Strecke abgekommen, einen Abhang hinuntergerutscht und in einer Baumreihe gelandet. Beide Autoinsassen blieben unverletzt, das Ogier-Fahrzeug aber fährt am Freitag nicht mehr.

"Was genau passiert ist, wissen wir noch nicht", sagt M-Sport-Teamchef Malcolm Wilson über den Zwischenfall. "Auf den Fernsehbildern war aber deutlich zu sehen, dass Sebastien viel Druck gemacht hat. Vielleicht ist etwas am Auto gebrochen, vielleicht kam er aber auch auf der Kurvenaußenseite ins Übersteuern. Wir müssen einfach hoffen, dass das Auto nicht zu schwer beschädigt ist, damit wir es am Samstag erneut einsetzen können."

Nach der fünften Sonderprüfung führt Citroen-Fahrer Kris Meeke knapp vor Dani Sordo (+1,9 Sekunden) und Haydon Paddon (+3,0). Die Top 10 der Rallye Portugal liegen zur Hälfte der ersten Etappe allesamt innerhalb von nur 23,3 Sekunden.

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