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Simon Wagner 2023
Foto: Wagner Motorsport

Mit neuem Skoda auf ERC-Titeljagd

Von Skoda Motorsport erhielt Simon Wagner einen brandneuen Skoda Fabia RS rally2 - mit ihm möchte er in der ERC um den Titel fighten...

Noir Trawniczek

„Wagner confirms ERC titel charge“, meldet die offizielle Website der Rallye-Europameisterschaft. Simon Wagner konnte also ein attraktives Paket für die Saison 2023 schnüren - schon heuer ließ der zweifache Rallye-Staatsmeister bereits mehrmals bei ERC-Läufen aufhorchen, mit Bestzeiten und Podiumsplatzierungen.

Für die ERC-Saison 2023 erhielt Wagner nun das neueste Modell der Marke Skoda, den Skoda Fabia RS rally2. Das Auto wird wieder vom ungarischen Eurosol Racing Team eingesetzt, als Reifenpartner dient Michelin. Premiere feiert Wagner im RS bereits bei der Jännerrallye.

Gegenüber fiaerc.com erklärte Simon Wagner: „Wir werden die ersten ERC-Rallyes absolvieren und dann wird es von unseren Ergebnissen abhängen, ob wir die komplette Saison fahren können. Wir werden die ersten vier oder fünf Läufe bestreiten und dann, sollten wir eine Chance haben, das Jahr in den Top 3 zu beenden, die Saison fortsetzen.“

Wagner fügt hinzu: „Ich denke, dass wir mit dem neuen Auto und den Michelin-Reifen über das bestmögliche Paket verfügen.“ Dass es bei einem komplett neuen Auto auch „Kinderkrankheiten“ geben kann, ist Simon bewusst: „Wir müssen einfach möglichst viele Daten aquirieren und dann werden wir unseren Speed steigern. 90 Prozent von dem Auto sind komplett neu - das gesamte Auto ist etwas größer, weil es eine neue Plattform darstellt, doch in gewisser Weise fühlt es sich ähnlich an wie das Vorgängermodell. Skoda hat hier jedenfalls gute Arbeit geleistet. Doch es ist nicht leicht, innerhalb eines Jahres etwas komplett Neues zu entwickeln, was dann sofort schneller sein soll als das über viele Jahre bewährte Vorgängermodell. Ich bin mir zugleich sicher, dass der neue RS sogar um einiges schneller sein wird - wir müssen über die Saison hinweg sehen, wie schnell wir die Performance steigern können....“

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