RALLYE

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Blick zurück mit Freude

Eine anstrengende, aber auch sehr erfolgreiche Woche liegt hinter dem Rallye Team DMR aus St. Lorenzen bei Trieben in der Steiermark.

Admont: Fast perfekt

Ende September bestritt man die Heimveranstaltung, die Steiermark-Rallye rund um Admont, wo am Samstagabend ein erfreuliches Resultat gefeiert werden durfte! Am Freitag, nach schwieriger Reifenwahl im Service in Gaishorn gestartet, überschattete ein kleines „Hoppala“ die ersten beiden Sonderprüfungen: das Schaltseil für den 2. und 4. Gang versagte keine 200 Meter nach dem Start in die erste Sonderprüfung in Dietmannsdorf seinen Dienst und somit musste man die Kaiserau bis zum Abzweig Bärndorf mit dem 3. Gang erklimmen.

Eine runde, aber etwas zurückhaltende Fahrt war daraufhin auch im Rundkurs in Treglwang nötig bzw. unumgänglich. Nach dem Wechsel des Seilzuges im Service kam der Zeitverlust aus der 1. SP im zweiten „Rad“ (SP Bärndorf und Treglwang) ans Tageslicht: genau eine Minute hat der Defekt gekostet...

Nach einem perfekten und problemlosen Samstag über 10 Sonderprüfungen, in denen das Ziel war, den Zeitverlust vom Vortag wieder auszubügeln, stand ein 40. Gesamtrang von 58 gewerteten Teams sowie der Klassensieg in der Klasse N2 zu Buche! Ein möglicher 36. Gesamtrang ohne den Defekt und somit erlittenen Zeitverlustes sei hier am Rande erwähnt...

Herbst-Rallye: Nur 3 Euro...

Bereits eine Woche später ging es für das Team bei der Herbst-Rallye in Niederösterreich weiter. Genau wie in Judenburg im Juni war das Rallye Team DMR auch diesmal wieder als Gaststarter im Suzuki-Motorsport-Cup genannt. 16 Fahrzeuge, 8 neue Swift und 8 Ignis, standen am Samstag morgen am Start zur 1. Sonderprüfung.

Und am Ende dieser dann für alle die große Überraschung! Anders als in Judenburg, wo man die erste Rallye mit dem Ignis Sport bestritt, waren die Zeiten auf dem Niveau der Ignis-Konkurrenz. Man lag auf dem beachtlichen 4. Rang, lediglich 5 Sekunden hinter der Bestzeit.

Auf diese Weise ging es dann auch bis zur 5. Sonderprüfung weiter, der gelb-blaue Ignis mit Liezener Kennzeichen lag bereits auf dem tollen 3. Rang der internen Suzuki-Ignis-Wertung. Doch in SP 6 wurden Walter Danklmeier und Susanne Müller aus Ihren Träumen von einem möglichen Podestplatz gerissen.

In einer langgezogenen Linkskurve, die am Scheitelpunkt „gecuttet“ wird, rutschte der Ignis auf dem lehmigen Untergrund untersteuernd und mit geringer Geschwindigkeit in die Böschung. Als man die Fahrt wieder fortsetzen wollte, bewegte sich das Fahrzeug trotz eingelegtem Gang keinen Millimeter. Eine aus dem Getriebe gesprungene Antriebswelle war der Grund.

Nach kurzer Reparatur direkt in der Sonderprüfung konnte die Fahrt noch einige hundert Meter fortgesetzt werden, bevor die Herbst-Rallye endgültig zu Ende war. Der typische „Cent-Defekt“, in diesem Fall keine 3 Euro teuer, war der Grund.

Eine Gummibuchse zwischen Lenker und Stabilisator sprang beim Aufprall vom Stabi, das Rad hatte somit keine Führung mehr und an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken. Nach dem Eintreffen der Mechaniker konnte der Schaden in wenigen Minuten behoben - und der Ignis auf Grund der überschrittenen Ausschlusstoleranz auf den Hänger gefahren werden.

Trotz dieses Ausfalls kann man im Team zufrieden auf die letzten beiden Rallyes zurück blicken. Walter Danklmeier dazu: „Eine,trotz des Ausfalles in Leiben perfekte Woche liegt hinter uns! Zuerst der Klassensieg und, obwohl eines der schwächsten Autos im Feld, der 40. Platz gesamt bei der Admontrallye; und nur eine Woche später konnten wir die Zeiten der viel erfahreneren Ignis-Piloten im Cup mitgehen. So gesehen blicke ich mit Freude auf diese Saison zurück, wir konnten uns von Rallye zu Rallye steigern und haben gelernt, das Fahrzeug zu verstehen und für gute Sonderprüfungszeiten zu nutzen.“

„Mein Dank gilt an dieser Stelle meinem Team, allen voran meiner Beifahrerin Susanne Müller, welche die ganze Saison über einen perfekten und fehlerfreien Job gemacht hat und die Stütze im Team darstellt, sich zudem nach dem Unfall im letzten Jahr wieder mit sehr viel Vertrauen neben mich ins Auto gesetzt hat. Weiters meinen Mechanikern Dietmar Kofler, Michael Zaunmüller, Gernot Weissensteiner und Robert Funkl für die Arbeit am Ignis während und zwischen den Rallyes. Und natürlich unseren Sponsoren, Familien und Freunden, ohne deren Unterstützung es nicht möglich wäre, diesen Sport auszuüben!“

Nachdem es ja heißt: „nach der Rallye ist vor der Rallye“, und der Ignis bereits wieder auf Vordermann gebracht wird, kann man schon folgendes zur kommenden Saison bekannt geben: geplant ist der Start bei 4 Rallyes; beim Reifenmaterial erfolgt vermutlich ein Wechsel des Herstellers, womit dann nochmals eine Steigerung der Zeiten möglich sein sollte.

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