RALLYE

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Besuch von Drüben

Das Veranstalter-Team der 11. Internationalen Herbst Rallye hat momentan alle Hände voll zu tun: Exakt 131 Teams haben ihre Nennung abgegeben.

Damit ist ein einsamer Nennungs-Rekord in der Geschichte der Austrian Rallye Challenge zu verzeichnen. Das überwältigend große Starterfeld setzt sich zum einen aus unzähligen ARC-Teams und Startern, die normalerweise in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft unterwegs sind, zusammen, andererseits sind dafür auch die Teilnehmer der Deutschen Rallye Serie (DRS) verantwortlich.

Die DRS funktioniert ähnlich wie die ARC, auch dort siegen am Ende des Jahres nicht unbedingt die Fahrer mit den schnellsten Autos, sondern jene, die sich in ihrer Klasse gegen die meisten Konkurrenten durchsetzen konnten.

Porsche-Premiere

Daher ist es besonders erfreulich, dass zum „Probegalopp“ in Österreich, also zum ersten Auftritt der DRS außerhalb Deutschlands, gleich einige starke und bekannte Teams anreisen werden – Maik Stölzel mit seinem Skoda Octavia WRC etwa. Oder auch der diesjährige Sieger der Rallye Thüringen, der pfeilschnelle Deutsche Markus Moufang mit seinem bärenstarken BMW M3.

Ebenfalls mit dabei ist Anton Werner, der für eine absolute Premiere auf österreichischen Rallye-Pfaden sorgen wird: Der Bayer wird nämlich erstmals ein N-GT-Auto, genauer gesagt einen Porsche 911 GT3, auf österreichischen Sonderprüfungen innerhalb der Wertung bewegen (als Vorausauto hat man so etwas ja bereits gesehen) – ein ganz spezielles Highlight, auf das man sich bereits jetzt freuen darf!

Widerstand!

Doch die „Gegenwehr“ von österreichischer Seite ist auch nicht von schlechten Eltern: Da wäre an vorderster Front Mario Saibel zu nennen: Der Wiener darf die Herbst Rallye getrost als „seine“ Rallye bezeichnen: Hier fuhr er zum ersten Mal eine Rallye, hier fuhr er seine erste SP-Bestzeit und genau an dieser Stelle war er auch zum ersten Mal Gesamtsieger. ÖM-Starter Saibel wird einen Mitsubishi Evo VIII pilotieren, allerdings in der Gruppe A8 – gleiches gilt für Youngster Michi Kogler, der sein VW Golf IV Diesel KitCar in der Garage stehen lässt und ebenfalls einen Evo an den Start bringt.

Besonders gespannt darf man auf das Antreten von Franz Sonnleitner sein: Der sympathische Lokalmatador will es wieder einmal wissen und vertraut wie Saibel und Kogler auch auf einen Mitsubishi der Gruppe A. Und dann wäre da noch Max Zellhofer: Der ehemalige Gruppe-N-Staatsmeister wird wieder für KitCar-Wirbel im Weitental sorgen, allerdings ist es in diesem Jahr ein topmoderner Suzuki Swift S1600, mit dem der Amstettner Autohändler an den Start geht.

Selbstverständlich sind das noch bei weitem nicht alle schnellen Piloten, die am 6. Oktober bei der 11. Internationalen Herbst Rallye am Start stehen werden – die Fans können sich jedenfalls schon jetzt auf ein großartiges Rallye-Fest freuen, wenn über acht Sonderprüfungen und rund 125 SP-Kilometer der Sieger ermittelt wird.

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