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ARC: Rallye Sprint

Starke Teamleistung beim Rallye Sprint

Gleich drei Piloten des Rallye Club Perg gingen beim Rallye Sprint an den Start. Markus Rempelsberger verpasste nur knapp das Podium.

Foto: Matthias Österreicher

Vergangenes Wochenende fand der 29. Rallye Sprint in Bruckneudorf statt. Als Teil der Austrian Rallye-Challenge hat sich diese Rallye in Österreich längst als Klassiker etabliert. Das Besondere daran – es ist die einzige reine Schotterrallye Österreichs. Zwei der drei Rallye Club Perg-Vertreter lieferten Top-Ergebnisse ab, der dritte im Bunde musste mit einem technischen Defekt abstellen.

Die erste Sonderprüfung am Freitag beendeten Markus Rempelsberger und sein Rallye Club Perg Copilot Alfred Glaser mit ihrem Mitsubishi Evo IX auf der achten Position. Diese ergibt gleichzeitig die Startposition für Samstag. Am Samstag konnte sich der Schotterspezialist Rempelsberger mit fast ausschließlich viertschnellsten Zeiten auf den 4. Gesamtplatz vorarbeiten. Bis auf einen kleinen Ausflug in eine Wiese, welcher kaum Zeit kostete, eine konstant starke Leistung, mit der das Team sehr zufrieden ist.

Eine kleine Sensation lieferten Anton Schatzeder und der RCP Copilot Richard Gollatsch ab. Mit ihrem Mazda 323 GT-R, der einerseits schon in die Jahre gekommen ist, andererseits über deutlich weniger Leistung als viele der Mitstreiter verfügt, erreichten Sie am Freitag den sensationellen 4. Platz – gerade eine Sekunde hinter dem Drittplatzierten. Die schlechte Sicht durch den aufgewirbelten Staub des zuvor gestarteten, sowie die Streckenführung am Freitag, mit sehr vielen engen Kurvenkombinationen und kaum Vollgas-Abschnitten, kam den Beiden sehr entgegen. Einerseits kam es hier nicht unbedingt auf die Leistung des Autos an, andererseits sind sie von der Schneebergland Rallye noch sehr gut eingespielt und konnten trotz sehr geringer Sicht voll hinhalten. Der Samstag beinhaltete dann mehrere schnelle Abschnitte, wo teilweise einfach die Motorleistung ausging. Letztendlich erreichte das Mazda Duo den immer noch sehr starken 6. Gesamtplatz.

Mit etwas Pech trafen Patrick Breiteneder und Primin Winklhofer einen Stein auf der Fahrbahn, der einen Querlenker verbog. Dieser streifte so unglücklich an der erst Tage zuvor erneuerten Antriebswelle, daß diese sich erst stark erhitzte und anschließend abriss. Breiteneder musste seinen BMW E36 M3 somit auf der dritten Sonderprüfung abstellen.

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