RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Kärnten-Rallye

Halbzeit in Kärnten

Bei der Kärnten-Rallye führt Topfavorit Hermann Neubauer (Ford S2000) fast eine volle Minute vor Gerald Rigler (Peugeot S2000) und Günther Knobloch im Mitsubishi.

Foto: Kärnten-Rallye

58 Rallyeteams aus fünf Nationen, bereit für die Jagd um Meter und Sekunden, rollten bereits am Freitag über die „Plankenauer-Startrampe“ der Kärnten Rallye, ehe am Samstag die Hitzeschlacht beim dritten Lauf der Austrian Rallye Challenge und vierten Lauf des Alpe Adria Rally Cup begonnen hat.

Und noch etwas ist aufgefallen: 53 Autos mit österreichischer Beteiligung im Cockpit, so viele waren heuer bei keiner Rallye in Österreich am Start und 24 Damen saßen am heißen Sitz!

Acht Sonderprüfungen, in Summe 100 Kilometer, entscheiden heute über Sieg oder Niederlage bei der Kärnten-Rallye. Geht es in der Tonart weiter, wie es zu Halbzeit aussieht, so kann sich das klar führende Duo Hermann Neubauer/Dominique Regatschnig im Ford Fiesta S2000 nur selber schlagen. Das PS-Liebespaar wurde der Favoritenrolle absolut gerecht, liegt nach vier SP`s fast eine Minute vor dem ersten Verfolgerteam, ARC Titelverteidiger Gerald Rigler/Martin Rossgatterer im Peugeot 207 S2000.

Der Grazer Zweiradprofi Günther Knobloch, durchaus ein Gewinn für die heimische Rallyeszene, liegt überraschend auf Platz drei. „Dabei haben wir beim Mitsubishi Lancer Evo IX schon in der ersten SP den zweiten Gang verloren. Ob wir dieses Handicap in der Servicepause reparieren können, steht noch nicht fest“, hält sich seine Freude noch in Grenzen.

Mit Christian Schubert-Mrlik im Subaru Impreza WRX, dem Ungarn Daniel Fischer im Subaru Impreza GZ8 und Michael Kogler im Unior Citroen DS3 R3 T, lauern hinter „Knobi“ gleich drei ernst zu nehmende Gegner.

Lokalfavorit Heinz Leitgeb, unterwegs in seinem Traumauto, einem in Italien angemieteten Peugeot 207 S2000, hörte auf die genauen Ansagen seiner Tochter „Mimmi“ Jasmin, einer angehenden Juristin, hält Platz sieben und damit auch den Titel „bestes Kärntner Team“, fest im Griff.

Gleich dahinter, aber mit dem Respektabstand von 43,6 Sekunden das Lavanttaler Duo Andreas Mörtl/Jürgen Rausch im Mitsubishi Lancer Evo IX.

Sensationell gesamt am 15. Zwischenrang der querschnittgelähmte Paralympics - Starter Reini Sampl mit Daniela Reiterer im erst in letzter Minute typisierten Audi TTS Rallye.

Die 9. Kärnten Rallye endet ab 19 Uhr mit dem Zieleinlauf vor der Blumenhalle in St. Veit.

Zwischenstand nach 4 von 8 Sonderprüfungen:
1. Hermann Neubauer/Dominique Regatschnig A/Sbg Ford Fiesta S2000 24:59,4 Min
2. Gerald Rigler / Martin Rossgatterer A/OÖ Peugeot 207 S2000 +0:54,1 Sek 3. Günther Knobloch/Sandra Stifter A/ST Mitsubishi Lancer Evo IX +1:05,3 Min
4. Christian Schuberth-Mrlik/Tobias Unterweger A/NÖ Subaru Impreza WRX Sti +01:32,7
5. Daniel Fischer/Zoltan Buna HUN Subaru Impreza GC8 +01:39,7
6. Michael Kogler/Gerald Winter A/NÖ Unior Citroen DS3 R3T +01:51,2
7. Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb A/K Peugeot 207 S2000 +01:58,8
8. Andreas Mörtl/Jürgen Rausch A/K Mitsubishi Evo IX R4 +02:42,4
9. Daniel Pauli/Julia Götzl D BMW E36 M3 +02:54,9
10.Markus Steinbock/Harald Bachmayer A/OÖ Mitsubishi Lancer Evo II +3:01,8
weiter:
15. Reini Sampl/Daniela Reiterer A/Sbg Audi TTS +3:28,9
19. Hannes Pink/Udo Butollo A/K Lancia Delta Integrale +3:51,5
21. Ferdinand Mitterbacher/Roland Gruber A/K Opel Ascona B +3:57,9
Ausgefallen:
Robert Surtmann/Christina Tschopp / Mitsubishi Lancer Evo VI RS - out in SP 1
Klaus Demuth/Manuel Brandner / Renault Clio Sport 2,0 - out nach SP 2

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Kärnten-Rallye

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Rallye Dakar 2026: Etappe 11

Lategans Traum vom Sieg platzt

Henk Lategan verliert in der elften Etappe mehr als eine Stunde - Mattias Ekström (Ford) holt Tagessieg - Nasser Al-Attiyah (Dacia) führt knapp vor Nani Roma (Ford)

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.