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ARC: Schneerosen-Rallye

Rehberger: Freude überwiegt trotz Ausfall

Tolle Vorstellung bis zum Malheur auf SP5: Wolfgang Rehberger und Vera Hinteramskogler kamen bei der Schneerosen-Rallye nicht ins Ziel.

Fotos: Martin Butschell

Zu einer Talfahrt der Gefühle gestaltete sich die Schneerosen-Rallye im Raum Raabs an der Thaya für Wolfgang Rehberger und sein DATAplexx Racing Team. Der Auftakt zur Austrian Rallye Challenge (ARC) war für den Stockerauer und dessen Copilotin Vera Hinteramskogler nach fünf von insgesamt neun Sonderprüfungen auf dem 12. Gesamtplatz (von 64 Startern) liegend beendet. Grund: Der Suzuki Swift S1600 der beiden stand mit ausgerissenem Rad am Gelände des Dynamite Tours Parks bei Rappolz, wo die fünfte Wertungsprüfung absolviert worden war.

„Nach der Zieldurchfahrt habe ich leider einen Stein touchiert. Das Heck ist kurz ausgebrochen und rechts vorne hat es das Auto gegen einen dort liegenden Felsen gedrückt. Das war ausgesprochenes Pech“, haderte Rehberger mit dem Schicksal. „Die Zellhofer-Motorsport-Crew, die unseren Suzuki betreut, hätte zwar alles mitgehabt, um das Auto zu reparieren, aber von der Zeit her wär es sich leider nicht ausgegangen.“ Soviel zum aus Rehberger-Sicht traurigen Teil der Rallye.

Es gab aber zumindest genauso viel, wenn nicht sogar noch mehr Grund, um äußerst positiv in die heurige Rallye-Zukunft zu blicken. Denn bis zum ärgerlichen Ausfall lieferten Rehberger/Hinteramskogler die vielleicht beste Performance ihrer gemeinsamen Rallye-Karriere ab. „Wir sind ganz toll in die Rallye hineingekommen, haben einen unglaublichen Speed gehabt“, freute sich der Pilot über seine durchgehenden Top-ten-Zeiten, die er in den Waldviertler Asphalt brannte. Was sich auch in der zwischenzeitlichen Platzierung auswirkte – Platz 3 in der Wertungsklasse 3.

Auch von Drivers-Coach Michael Böhm gab es dafür großes Lob: „Von mir gibt es trotz allem die Note 1 für diese Leistung“, meinte der dreifache 2WD-Staatsmeister über seinen Schützling. „Wolfgang hat es geschafft, seine bisherige Erfahrung diesmal optimal auf die Straße zu bringen. Er hat sich so akribisch wie noch nie auf diese Rallye vorbereitet, Schrieb, Aufzeichnungen und Auto doppelt und dreifach kontrolliert. Zudem haben wir auf dem Reifensektor und beim Fahrgestell ein bisschen war verändert. Das hat sich in Summe wirklich sehr positiv ausgewirkt. Das abrupte Out hat da leider überhaupt nicht ins Bild gepasst, aber es besteht trotzdem überhaupt kein Anlass, Trübsal zu blasen. Das ist halt Rallye.“ Frei nach dem Motto halt: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!

Den Sieg bei der Schneerosen-Rallye 2016 holte der Tscheche Roman Odlozilik (Ford Fiesta R5) vor Martin Fischerlehner (Mitsubishi Carisma GT) und Gerald Rigler (Ford Fiesta S2000).

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