RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Herbstrallye Dobersberg

Panhofer legt Karten auf den Tisch

Franz Panhofer und Co-Pilot Peter Kolm sind vor dem letzten ARC-Lauf 2019, der Herbstrallye am 19. Oktober, auf Erfolg programmiert.

Der Sieg in der Klasse 6.4 und ein Platz auf dem Podest in der Gesamtwertung der ARCH sind dabei ihre hochgesteckten Ziele. Der Hintergedanke: Sollte einer der Kontrahenten um den Gesamtsieg einen Fehler machen, wäre die Sensation perfekt – und Panhofer könnte am Ende der lachende Dritte sein. Die ARCH-Gesamtwertung führt vor dem letzten Lauf H.G. Lindner mit 105 Punkten vor Lukas Schindlegger mit 99,8 (beide Ford Escort RS 2000) und Martin Gruber (Lada 2107) mit 91 an. Panhofer liegt auf Platz vier mit 86 Zählern auf der Lauer. Während die Konkurrenz aber schon Streichresultate angeschrieben hat, kann Panhofer voll punkten. Daher lautet seine oberste Priorität: ins Ziel kommen und über die Rampe fahren.

"Wenn Lindner ins Ziel kommt, ist er Meister, aber ich glaube, dass ihm Schindlegger und vielleicht auch Gruber das Feld nicht kampflos überlassen wollen. Das könnte spannend werden, denn mit meinem Toyota Corolla AE86 kann ich die starken Zwei-Liter-Autos nur ein wenig ärgern", sieht Panhofer seine Chancen realistisch. Ein wesentlicher Faktor könnten auch die Wetterverhältnisse werden: Obwohl die Prognose Schönwetter prophezeit, ist der vorhersagte Nebel ein nicht zu unterschätzender Parameter.

Panhofer: "Da wir mit den historischen Autos vorneweg fahren, wird der Samstag Vormittag etwas einfacher. Im Wald wird es zwar feucht bis nass sein, aber sonst sollte genug Grip vorhanden sein. Nach dem ersten Ringerl wird es dann aber dreckig und schmierig, wenn die gesamte ARC-Meute einmal drübergefahren ist, vor allen auf der fast 16 km langen SP Brunn-Pfaffenschlag. Jedenfalls wird es eine spannende Herausforderung für uns alle."

Auch sonst sieht sich Panhofer gut gerüstet: Das Auto wurde in der Werkstätte von Toyota Mitterbauer in Perg akribisch vorbereitet, und auch auf dem Reifensektor ist man gut sortiert. So wie bei den letzten Rallyes setzt das Team Panhofer/Kolm auf „SRS“ – exakter Schrieb, rasch den Rhythmus finden und schnell Speed aufbauen, was zuletzt bei der Niederösterreich-Rallye perfekt gelungen ist.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Herbstrallye Dobersberg

Weitere Artikel:

ARC, Vipavska Dolina: Vorschau

Die heiß geliebte Rally Vipavska Dolina!

13 Teams der Austrian Rallye Challenge reisen diese Woche in die slowenische Stadt Ajdovscina, wo mit der Rally Vipavska Dolina die dritte Rallye der ARC steigen wird. Die einzige Auslands-Rallye wird von den erwähnten Teams heiß geliebt - daher hat sie auch heuer ihren wohl verdienten Platz im neun Rallyes umfassenden ARC-Kalender.

Nicht im Cockpit, sondern als Unterstützer seines Sohne Samuel kehrt Andy Hulak aktiv in den Motorsport zurück. Dank Erich Petrakovits gibt Samuel am 17. Mai sein Debüt im Peugeot 206 RX Cup.

WRC Rallye Portugal: Nach SP3

Solberg führt knapp vor Fourmaux

Nach den ersten drei Prüfungen der Portugal-Rallye liegt Oliver Solberg (Toyota) knapp vorne - Motor-Upgrade bei Hyundai

Ogier sieht alten Hunger

Ott Tänak testet Toyotas 2027er WRC

Ott Tänak hat den WRC-Zirkus verlassen, fährt aber längst wieder Toyota - Der Este testete den 2027er-Prototypen bereits zweimal - Ogier glaubt: Der Hunger ist zurück

WRC Rallye Portugal: Nach SP10

Ogier führt nach Fourmaux-Drama

Sebastien Ogier (Toyota) führt bei der Rallye Portugal nach einem Patzer von Adrien Fourmaux: Thierry Neuville (Hyundai) liegt auf Platz zwei nur 3,7 Sekunden zurück

WRC Rallye Portugal: Nach SP14

Solberg stürmt im Regen an die Spitze

Heftiger Regen wirbelt die Rallye Portugal durcheinander: Oliver Solberg stürmt von Rang vier an die Spitze, Sebastien Ogier verliert überraschend Zeit