RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Rallye St. Veit

Simon Wagner gewinnt St. Veit Rallye

Simon Wagner/Gerald Winter haben einen erneuten Start-Ziel-Sieg gefeiert; in Kärnten gewannen sie vor den Deutschen Koch/Brunntaler.

Fotos: Daniel Fessl

Mit einem starken Auftritt bei der Lavanttal-Rallye rund um Wolfsberg (Kärnten) Anfang April sicherten sich der Oberösterreicher Simon Wagner und sein Kärntner Beifahrer Gerald Winter nicht nur die Anerkennung der Szene und der Fans, sondern überzeugten auch die beteiligten lokalen Sponsoren und Unterstützer. Als Konsequenz ermöglichten diese, gemeinsam mit den alteingesessenen Sponsoren des Teams, dem Duo einen weiteren Start in der Region.

Außerplanmäßig gingen Wagner und Winter am vergangenen Samstag deshalb mit einem Škoda Fabia R5 von Eurosol Racing und der Startnummer 2 bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Sankt-Veit-Rallye an den Start und lieferten dort eine Glanzleistung ab. Auf vier der fünf gefahrenen Sonderprüfungen dominierten Wagner/Winter das Feld überlegen und fuhren auf die am Ende Zweitplatzierten, Koch/Brunntaler aus Deutschland, einen mehr als deutlichen Vorsprung von über 1:14 Minuten heraus. Lediglich auf der auf einer Pferderennbahn ausgetragenen Zuschauerprüfung musste sich das Duo mit der drittschnellsten Zeit begnügen.

"Das zählt nicht, das war keine wirkliche Sonderprüfung", lachte Beifahrer Winter im Ziel. "Nein, Spaß beiseite. Die Strecke wurde vor dem ersten Fahrzeug frisch gewässert, um die Staubeinwicklung einzudämmen. Als zweites Fahrzeug fährst Du da halt noch die Spur für die anderen sauber und verdrängst das Wasser. Von daher war es nicht überraschend, dass spätere Startnummern hier einen Vorteil hatten und schneller fahren konnten."

Auf den jeweils zwei Mal befahrenen elf und 22 Kilometer langen Sonderprüfungen in den umliegenden Bergen fuhren Wagner/Winter dafür in einer eigenen Liga und konnten so einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfahren. Besonders interessant: Auf der zweiten SP, die heuer die identische Länge und den identischen Streckenverlauf wie im vergangenen Jahr aufwies, brannten Wagner/Winter die auf die Zehntelsekunde gleiche Zeit in den Asphalt wie im Vorjahr der damalige Sieger Hermann Neubauer.

"Das ist für mich natürlich ein schöner Vergleich", sagte Wagner. "Für die übrigen Sonderprüfungen können wir diesen leider nicht anstellen, da es dort im vergangenen Jahr geregnet hat und bei uns entgegen der Voraussagen trocken geblieben ist. Wir konnten darum allein schon wegen der Bedingungen deutlich schnellere Zeiten fahren. Für mich viel entscheidender ist aber , dass ich wieder die Gelegenheit hatte, Kilometer im Fabia R5 zu sammeln und Fahrwerkseinstellungen auszuprobieren. Ich bin sicher, wir sind, was das angeht, auf einem guten Weg und hoffe, das über kurz oder lang auch noch mal bei einem Staatsmeisterschaftslauf unter Beweis stellen zu können", so Wagner abschließend.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Rallye St. Veit

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

MRC, Rally du Valais: Vorschau

Mitropa Cup mit Finale in der Schweiz

Mit der Rallye International du Valais in der Schweiz wird erneut das Finale im diesjährigen Mitropa Rally Cup (MRC) ausgetragen.

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

Tänak und Rovanperä zurück

Toyota enthüllt sein WRC-Aufgebot 2027

Toyota hat sein WRC-Aufgebot für 2027 vorgestellt: Ott Tänak und Kalle Rovanperä kehren zurück, während Sebastien Ogier zunächst nicht zum Kader gehört