Rallye

Inhalt

ARC: Rallye St. Veit

Simon Wagner gewinnt St. Veit Rallye

Simon Wagner/Gerald Winter haben einen erneuten Start-Ziel-Sieg gefeiert; in Kärnten gewannen sie vor den Deutschen Koch/Brunntaler.

Fotos: Daniel Fessl

Mit einem starken Auftritt bei der Lavanttal-Rallye rund um Wolfsberg (Kärnten) Anfang April sicherten sich der Oberösterreicher Simon Wagner und sein Kärntner Beifahrer Gerald Winter nicht nur die Anerkennung der Szene und der Fans, sondern überzeugten auch die beteiligten lokalen Sponsoren und Unterstützer. Als Konsequenz ermöglichten diese, gemeinsam mit den alteingesessenen Sponsoren des Teams, dem Duo einen weiteren Start in der Region.

Außerplanmäßig gingen Wagner und Winter am vergangenen Samstag deshalb mit einem Škoda Fabia R5 von Eurosol Racing und der Startnummer 2 bei der zur Austrian Rallye Challenge zählenden Sankt-Veit-Rallye an den Start und lieferten dort eine Glanzleistung ab. Auf vier der fünf gefahrenen Sonderprüfungen dominierten Wagner/Winter das Feld überlegen und fuhren auf die am Ende Zweitplatzierten, Koch/Brunntaler aus Deutschland, einen mehr als deutlichen Vorsprung von über 1:14 Minuten heraus. Lediglich auf der auf einer Pferderennbahn ausgetragenen Zuschauerprüfung musste sich das Duo mit der drittschnellsten Zeit begnügen.

"Das zählt nicht, das war keine wirkliche Sonderprüfung", lachte Beifahrer Winter im Ziel. "Nein, Spaß beiseite. Die Strecke wurde vor dem ersten Fahrzeug frisch gewässert, um die Staubeinwicklung einzudämmen. Als zweites Fahrzeug fährst Du da halt noch die Spur für die anderen sauber und verdrängst das Wasser. Von daher war es nicht überraschend, dass spätere Startnummern hier einen Vorteil hatten und schneller fahren konnten."

Auf den jeweils zwei Mal befahrenen elf und 22 Kilometer langen Sonderprüfungen in den umliegenden Bergen fuhren Wagner/Winter dafür in einer eigenen Liga und konnten so einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfahren. Besonders interessant: Auf der zweiten SP, die heuer die identische Länge und den identischen Streckenverlauf wie im vergangenen Jahr aufwies, brannten Wagner/Winter die auf die Zehntelsekunde gleiche Zeit in den Asphalt wie im Vorjahr der damalige Sieger Hermann Neubauer.

"Das ist für mich natürlich ein schöner Vergleich", sagte Wagner. "Für die übrigen Sonderprüfungen können wir diesen leider nicht anstellen, da es dort im vergangenen Jahr geregnet hat und bei uns entgegen der Voraussagen trocken geblieben ist. Wir konnten darum allein schon wegen der Bedingungen deutlich schnellere Zeiten fahren. Für mich viel entscheidender ist aber , dass ich wieder die Gelegenheit hatte, Kilometer im Fabia R5 zu sammeln und Fahrwerkseinstellungen auszuprobieren. Ich bin sicher, wir sind, was das angeht, auf einem guten Weg und hoffe, das über kurz oder lang auch noch mal bei einem Staatsmeisterschaftslauf unter Beweis stellen zu können", so Wagner abschließend.

Drucken
Bericht AARC/AART Bericht AARC/AART Bericht Kogler Bericht Kogler

Ähnliche Themen:

06.01.2019
ORM: Jännerrallye 2019

Keferböck wollte zumindest einen Podiumsplatz einfahren - was zunächst auch möglich schien. Ein Schneehaufen jedoch hatte etwas dagegen.

18.06.2018
ARC: Waldviertel

Martin Pucher/Petra Foit von Styria Rallye Sports gelangen bei den zwei ARC-Läufen in Kärnten und im Waldviertel zwei Klassensiege.

23.05.2018
ARC: Rallyesprint St. Veit

Sowohl im Alpe Adria Rally Cup als auch in der neuen ART2WD-Wertung siegte rund um Sankt Veit der Niederösterreicher Michael Kogler.

ARC: Rallye St. Veit

- special features -

Kostenfrage Autoreparaturkosten schwanken deutlich

Schwankungen von bis zu 45 Prozent bei den Werkstattpreisen ergab ein unabhängiger Test unter 40 Automarken - für jeweils die gleiche Arbeit.

Zeitzeugen Report: 90 Jahre Gaisberg-Rennen

Eine besondere Classic-Veranstaltung ist das Gaisberg-Rennen rund um Salzburg. Wir waren dabei - am heißen Sitz neben Eberhard Mahle.

GP von Kanada Chandhok von Beweisführung überrascht

Karun Chandhok fühlt sich geschmeichelt, dass Ferrari seine TV-Analyse als Beweismittel zu nutzen versuchte, stimmt aber der FIA zu.

Dolce Vita Neu: Vespa Sei Giorni II Edition

Ab sofort geht die Vespa Sei Giorni II Edition mit dezenten Design-Updates und dem stärksten Motor in der Geschichte der Vespa an den Start.