RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Rallye St. Veit

Lindner/Schütter: Klassik à la carte

Mit neuer Co-Pilotin und altem Auto schaffte es Hans-Georg Lindner erneut, seine Führungsrolle bei den Historischen zu bestätigen.

Bildquelle: Rallyepics by Autengruber

Mit seiner neuen, aber bereits bestens erprobten Co-Pilotin Gina Schütter sowie seinem bekannten alten Auto, einem Ford Escort RS 2000, schaffte es Hans-Georg Lindner einmal mehr, seine Führungsrolle in der Kategorie für historische Rallyefahrzeuge zu bestätigen. Eine siebente Gesamtzeit auf der letzten Prüfung war das Tüpfelchen auf dem I.

Dass Lindner den schnellen Umgang mit seinem Escort auch über zwanzig Jahre nach seinem Karrierestart noch perfekt beherrscht, davon konnte man sich auch beim jüngsten Lauf zur Austrian Rallye Challenge überzeugen. Als bei der Sankt-Veit-Rallye die Klassikerabteilung angerückt kam, um zu zeigen, was in ihren Geräten steckt, war er unter seinesgleichen der tapferste und erfolgreichste. Die Prüfungen der bestens organisierten Veranstaltung lagen dem Topfavoriten in der historischen Klasse hervorragend, lediglich die durch den Ablauf bedingten längeren Regroupingphasen fand er etwas lästig.

Einmal auf der Strecke, präsentierte sich Lindner jedoch so brillant wie in seinen besten Tagen, also eigentlich so wie immer, und war von Beginn an selbstredend schnellster Teilnehmer mit einem historischen Escort. Dabei kam ihm auch die perfekte Ansage seiner Co-Pilotin Gina Schütter entgegen, die sich sehr schnell in ihre neue Aufgabe eingelebt hatte. Auch auf der langen Prüfung Schaumboden mit ihrem auffallenden Schotteranteil unterstrichen Lindner/Schütter ihren Anspruch auf die Führungsposition bei den Historischen, ihr Vorsprung wuchs stetig an.

Den krönenden Abschluss brachte schließlich die Zuschauerprüfung auf dem alten Rallycrossring in St. Veit an der Glan. Nicht nur, dass der Escort von Hans-Georg Lindner und Gina Schütter als schnellstes heckgetriebenes Auto über den Kurs fegte, und das vornehmlich im "Sideways"-Modus – das gemischte Doppel aus dem Bundesland Salzburg schaffte auch eine siebente Gesamtzeit. Dass sie dabei auch die beiden härtesten Verfolger des Gesamtsiegers mit ihren R5-Boliden tempomäßig hinter sich lassen konnten, unterstreicht zusätzlich die extrem gute Form der beiden.

Aus Fahrersicht war es für Lindner besonders reizvoll, sich mit relativ vielen, annähernd gleichwertigen Konkurrenzfahrzeugen zu messen. Speziell den Wettkampf unter den Escorts genoss er sehr, er lobt auch das Fahrkönnen von Klassengegnern wie Florian Kapplmüller oder Lukas Schindelegger, die auch als relative Newcomer bereits einen sehr guten Stil zeigen.

Lust auf mehr ist bei Hans-Georg Lindner und Gina Schütter nach den beiden gelungenen Vorstellungen dieses Jahres in einem hohen Maß vorhanden, und bei einem zweiten Platz in der Zwischenwertung der ARC sowie der Führung in der ARCH drängt sich eine baldige Fortsetzung des Programms geradezu auf.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Rallye St. Veit

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.

Bergrallye-Cup: Saisonvorschau

Junge Generation entdeckt die Bergrallye neu

Der steirische Bergrallye-Cup ist aus der heimischen Motorsport-Szene nicht wegzudenken. Seit weit über 40 Jahren werden die kurzen Bergrennstrecken in Angriff genommen und das Interesse reißt nicht ab...

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl werden Fünfte

Mit dem SUZUKI SWIFT ZMX gewinnen Sie auch überlegen die Proto Klasse 8 - Testlauf für die Rebenland Rallye in 14 Tagen hat Erwartungen gänzlich erfüllt

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

Großartiges Comeback des Rallyesports im Triestingtal - zahlreiche Fans genossen bei Kaiserwetter die erste ARC Rallye Triestingtal. Manfred Stohl feiert sein Österreich-Comeback mit einem überlegenem Sieg vor Daniel Mayer und einem starken Max Zellhofer. Luca Pröglhöf gewinnt in der ART2 das Prestige-Duell gegen Marcel Neulinger.