RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Lettland-Rallye

Überraschungen am laufenden Band

Vasily Gryazin konnte in der zweiten SP überraschend die Führung vor Lappi übernehmen, Hermann Neubauer Zwölfter des PC.

Michael Hintermayer

Die Lettland-Rallye bringt die Piloten der ERC auch in der heurigen Ausgabe an ihre Grenzen. Schnee, Eis und Passagen die voll ausgedreht gefahren werden, machen die Rallye zu einer der anspruchsvollsten im Kalender.

Am besten kam der Russe Vasily Gryazin (Ford Fiesta S2000) mit den Bedingungen zurchet. Er führt nach zwei gefahrenen Prüfungen, mit ganzen 20,3 Sekunden vor Esapekka Lappi im Skoda Fabia S2000. Möglich wurde dies durch einen wahren Husarenritt auf der zweiten SP, in welcher der junge Russe ganze 14,8 Sekunden schneller war als der Skoda-Werkspilot.

Bryan Bouffier, der auf der ersten SP noch mit einer Bestzeit glänzte, musste in der folgenden Prüfung sein Citroen DS3 RRC, welches das ehemalige Arbeitsgerät von Robert Kubica ist, mit Motorproblemen abstellen.

Auf dem dritten Gesamtrang findet sich Craig Breen wieder. Ihn trennen 3,3 Sekunden von Lappi. Waldviertel-Rallye-Sieger Kajetan Kajetanowicz liegt an vierter Position. 5,0 Sekunden hinter dem mehrfachen polnischen Meister Kajetanovicz folgt der Führende des Production Cup, Märtins Svilis auf einem Mitsubishi Lancer Evo IX.

Hermann Neubauer liegt derzeit auf der zwölften Position des PC, in der Gesamtwertung liegt der Stohl-Racing-Pilot auf dem 35. Rang. Sicher nicht das erhoffte Resultat, jedoch meinte er gegenüber rallyradio, dass er sich langsam an die doch ungewohnten Bedingungen gewöhnt und die Strecken immer schneller werden.

Im Ladies Cup konnte Inessa Tushkanova ihrer Konkurrentin Ekaterina Stratieva gleich auf der ersten SP mehr als eine Minute aufbrummen und führt damit klar in der Klasse.

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Lettland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

"Motivation, es zu versuchen"

Ogier greift nach zehntem WRC-Titel

Wird Sebastien Ogier ernsthaft um seinen zehnten Titel in der Rallye-WM kämpfen? Vor Beginn der "Monte" rechnet der Toyota-Fahrer mit herausfordernder Saison

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027