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Rallye Monte Carlo: Die Siegerstimmen

Die Stimmen der Top-Drei

Hyundai-Pilot Thierry Neuville holte sich im Fürstentum seinen 13. WM-Sieg, zufrieden ist aber auch Sebastien Ogier mit Rang 2. Toyota-Markenkollege Elfyn Evans hadert indes etwas.

Bei der traditionsreichen Rallye Monte Carlo hat sich in diesem Jahr erstmals Hyundai den Sieg sichern können. Thierry Neuville und Beifahrer Nicolas Gilsoul landeten im Hyundai i20 Coupe WRC mit 12,6 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten Sebastien Ogier/Julien Ingrassia an der Spitze.

"Dies war ein großartiger Saisonstart", sagte Neuville nach seinen vier Etappensiegen am Sonntag. "Ich bin glücklich, dass ich endlich diese Rallye gewinnen konnte. Das war etwas, wofür ich schon lange gekämpft hatte."

Der Monte-Carlo-Sieger gab zu: "Es war kein leichtes Wochenende, aber ich konnte während der Rallye mein Selbstvertrauen steigern, habe eng mit dem Team und meinen Eisspionen zusammengearbeitet, die einen tollen Job gemacht haben. Dies ist mein 13. WM-Sieg - für mich ist es eine Glückszahl."

Monte-Carlo-Sieg für Hyundai "etwas ganz Besonderes"

Teamdirektor Andrea Adamo betonte: "Es war für mich bedeutsam, dass wir die Rallye Monte-Carlo gewinnen konnten. Denn neben der San Remo-Rallye war die 'Monte' eine der Veranstaltungen, die mich für diesen Sport begeistert haben. Thierry und Nicolas hier ganz oben auf dem Podium zu sehen, war etwas ganz Besonderes."

Darauf war im Vorfeld lange hingearbeitet worden. "Unser Team ist in den letzten zwölf Monaten stark gewachsen. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr hatten wir eine Liste gemacht, mit den Details, in denen wir uns verbessern wollten."

Ogier, der bei der Rallye Monte Carlo die vergangenen sechs Jahr triumphiert hatte, musste sich diesmal mit Platz zwei zufriedengeben. "Ich fühle mich gut, es ist ein positives Ergebnis. Natürlich hatte ich gehofft, noch mehr zu erreichen und der Mannschaft sofort einen Sieg zu bescheren", sagte er nach seinem Toyota-Debüt.

Ogier spürt Potenzial seines neuen Autos schon jetzt

"Es ist immer eine große Herausforderung, sich an ein neues Umfeld anzupassen, besonders bei einer so herausfordernden Rallye, deshalb denke ich, dass wir glücklich sein können. Ich habe versucht, das ganze Wochenende in meiner Komfortzone zu bleiben und nicht zu übertreiben", erklärte der Franzose weiter.

"Es gab einige gute Momente während des Wochenendes, in denen wir uns im Auto gut fühlten, einige, in denen ich nicht genug Selbstvertrauen hatte, um wirklich an die Grenzen zu gehen. Aber ich spüre das Potenzial dieses Autos wirklich."

Ergänzend sagte Teamchef Tommi Mäkinen: "Die Fahrer hatten am Sonntagmorgen nicht das perfekte Gefühl mit dem Auto. Wir haben später einige Änderungen am Set-up vorgenommen, und sie haben am Ende wieder eine gute Geschwindigkeit gefunden. Wir konkurrieren auf höchstem Niveau, und es ist so, so eng."

Starker Saisonauftakt: Toyota zweimal auf dem Podest

Für die erste Rallye mit neuem Fahrer-Line-up sei das Gesamtergebnis aber "immer noch unglaublich", freute sich Mäkinen über den gelungenen Einstand von Ogier und auch Elfyn Evans, der bei seinem Debüt im Toyota Yaris WRC mit Beifahrer Scott Martin den dritten Platz (+14,3 Sekunden) belegte.

"Offensichtlich bin ich ein wenig enttäuscht, denn ich glaube, wir hatten das Potenzial, die Rallye zu gewinnen", sagte er am Sonntag. "Aber es war im Allgemeinen ein positives Wochenende. Leider hatte ich nicht ganz das Gefühl, das ich heute brauchte. Ich habe mich bemüht, aber das Tempo kam nicht so selbstverständlich."

"Ich habe nicht jede Kurve getroffen, und das hat uns letztlich die paar Sekunden gekostet, die wir verpasst haben. Wir müssen noch ein wenig lernen, aber insgesamt ist es kein schlechter Start, und wir können darauf aufbauen."

© Motorsport-Total.com

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