RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-WM: News

FIA: Aus WRCs werden ab 2022 Rally1s

Neue technische und sportliche Vorgaben ab der Rallye-WM-Saison 2022 – mit neuem Namen, E-Motoren, mehr Sicherheit, mehr Marketing.

Autor: Mario Fritzsche

Die bisher als World Rally Cars (WRC) bekannten Boliden der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) werden ab der Saison 2022 als Rally1-Autos fahren. Auf diese Namensänderung, die mit neuen technischen Vorgaben einhergeht, hat sich der FIA-Weltrat am Mittwoch bei seiner letzten Sitzung des Jahres 2019 in Paris verständigt.

Die neuen technischen Vorgaben sind bislang aber nur in Grundzügen feststehende Änderungen, abschließende Details will die FIA im ersten Quartal 2020 bekanntgeben. Derzeit hofft man, die Hybridmotoren bereits 2022 einführen zu können. Zudem steht man vor der Einführung einer neuen Crashstruktur, die die Sicherheit in der Rallye-WM weiter verbessern soll.

Was die Hybridtechnologie betrifft, soll laut FIA die Leistung künftig von einem Verbrennungsmotor in Kombination mit einem 100-Kilowatt-Elektromotor kommen. Letztgenanntes neues Aggregat soll einheitlich und damit für alle Hersteller gleich sein.

Mit dem Elektromotor als zweitem Motor neben dem herkömmlichen Verbrennungsmotor soll es bei den WM-Rallyes ab 2022 möglich sein, in Städten komplett elektrisch zu fahren und auf den Sonderprüfungen einen elektrischen Leistungsschub zur Verfügung zu haben.

Während die Motorentechnologie für 2022 verändert werden soll, wird die Ästhetik der aktuellen WRCs auf die nächste Generation übertragen, wie es in der Mitteilung des FIA-Weltrats vom Mittwoch heißt. Unter der Karosserie wird es standardisierte Knautschzonen geben, um die Sicherheit zu erhöhen. Diese neue Crashstruktur wird von der FIA in Zusammenarbeit mit den Herstellern entwickelt.

Ebenfalls neu ab der Saison 2022: Um den Herstellern mehr Möglichkeiten in puncto Marketing zu geben, dürfen sie dann zusätzlich zu ihrem Werksteam (mehrere Autos) ein weiteres Auto unter einer separaten Wettbewerbsidentität einsetzen. Allerdings gibt es für dieses zusätzliche Auto, das z.B. eine andere Marke aus dem gleichen Konzern repräsentieren darf, keine WM-Punkte.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel:

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht Nothdurfter

Frühlingsstimmen

So wie bei der aktuellen Wetterlage zeichnet sich auch bei den Rallye-Aktivitäten von Alfons Nothdurfter eine deutliche Aufhellung ab. Der Ford Fiesta Proto läuft zwar noch nicht ganz perfekt, aber es waren deutliche Fortschritte gegenüber den bisherigen Rallyes erkennbar.

WRC Kroatien: Nach Tag 2 (SP8)

Pajari führt - Keferböck im Masters Cup vorne

Nachdem Oliver Solberg und auch Elfyn Evans früh im Wald landeten hat sich Toyota-Youngster Sami Pajari in Kroatien an die Spitze gesetzt, aber Hyundai hält mit. Im WRC Masters Cup führen Keferböck/Minor mit rund vier Minuten Vorsprung.

WRC Kroatien 2026: Katsuta erbt Sieg

Neuville wirft Sieg weg - Keferböck gewinnt Masters Cup

In der Powerstage wirft Neuville den fast schon sicheren Sieg weg - Katsuta feiert zweiten WRC-Sieg hintereinander. Keferböck/Minor holen sich mit dem WRC Masters Cup Sieg die Tabellenführung zurück.

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.