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Rallye-OM: OMV Waldviertel

Testlauf im EVO IX

Raimund Baumschlager wird im Waldviertel mit einem Mitsubishi EVO IX der Gruppe N teilnehmen, der Einsatz dient als Testlauf für die Saison 2007.

Das Ziel – der Meistertitel in der Gruppe A – ist erreicht, der Rest ist Test. Raimund Baumschlager geht beim Finale der österreichischen Rallyemeisterschaft 2006, der OMV Waldviertel Rallye am 27. und 28. Oktober neue Wege.

Der Oberösterreicher, der mit seinem Copiloten Bernhard Ettel seit der ARBÖ Rallye Steiermark als Meister bereits feststeht, bringt im Waldviertel einen neuen Mitsubishi Evo IX an den Start.

Nicht weil der Serienmeister der vergangenen Jahre in die Titelentscheidung zwischen Achim Mörtl (Subaru) und Hermann Gaßner (Mitsubishi) eingreifen möchte – Mörtl liegt vor dem letzten Lauf vier Punkte vor Gaßner - sondern weil er als BRR-Firmenchef die Weichen für die Saison 2007 stellt.

„Die Titelentscheidung berührt mich überhaupt nicht, für mich und die Firma BRR gilt es im Waldviertel ein neues Auto zu testen, das wir in der kommenden Saison unseren Kunden anbieten wollen. Und ein Rennen ist dazu einfach der optimale Test.“

Der Einsatz Baumschlagers bei der OMV Waldviertel Rallye erfolgt auch im Einvernehmen mit den Sponsoren des Staatsmeisters. „Für mich geht es einfach darum, selbst Erfahrung mit dem neuen Auto zu sammeln, um kompetente Aussagen machen zu können. Wir werden im Waldviertel daher viele Fahrwerkseinstellungen probieren, um so zu einer konkurrenzfähigen Grundeinstellung zu kommen“, sagte Baumschlager, der beim Meisterschaftsfinale nicht mit Bernhard Ettel, sondern mit seinem Meister-Co von 2004, Thomas Zeltner, an den Start gehen wird.

Baumschlager zum Beifahrerwechsel: „Bei mir hängt die Saison 2007 noch völlig in der Luft und Bernhard hat als aufstrebender junger Kopilot die Chance, mit einem jungen Fahrer, Franz Wittmann, eine ganze Meisterschaft bestreiten zu können. Ein junges Team, das möglicherweise schon im kommenden Jahr den Durchbruch zur Spitze schaffen könnte.“

Die Entscheidung, wieder mit Thomas Zeltner zu fahren, fiel Baumschlager insofern leicht, als Zeltner im Gegensatz zur vergangenen Saison beruflich weniger engagiert ist und auch die Einsätze mit seinem Bruder Ruben wegfallen. „Fünf, sechs Läufe in der Saison gehen sich locker aus, da werden wir sicher wieder viel Spaß haben.“

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