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ORM: Waldviertel-Rallye

Rabl kürt sich zum Historic-Rallye Pokal Sieger 2015

Willi Rabl und Uschi Breneißl haben ihr Ziel erreicht: Bei einer grandiosen Waldviertel-Rallye sicherte sich das Porsche-Team den Pokalsieg.

Fotos: Daniel Fessl

Die Waldviertel-Rallye 2015 überraschte mit einem völlig neuem Konzept: Gestartet wurde wie vor 30 Jahren in der Landeshauptstadt Sankt Pölten, mit einer „Zuschauerprüfung“, die auch live im Fernsehen übertragen wurde. Für Porsche-Pilot Willi Rabl jun. also fast eine Heimrallye, da er mehrere Jahre in St. Pölten lebte. Das Konzept des neuen Rallye-Starts ging auch voll auf – der Zuschaueransturm auf die Sonderprüfungen war enorm. „Es war einfach nur super, was Helmut Schöpf und das Team der Waldviertel-Rallye da auf die Beine gestellt haben. Wir konnten uns und den Sport vor einem breiten Publikum präsentieren. Das Schönste, was man für unsere Sponsoren tun kann“, so Rabl.

Doch nun zum ebenfalls erfreulichen, sportliche Teil: Bei der wie immer anspruchsvollen Rallye zu Saisonende konnten sich Willi Rabl jun. und seine Copilotin Uschi Breneißl (und natürlich auch der Porsche 911) den Meistertitel für historische Fahrzeuge sichern. Trotz der jahrelangen Motorsport-Erfahrung des Niederösterreichers war dies kein Spaziergang: Regen am Samstagmorgen, dazu die superschnellen Prüfungen auf rutschigen Geläuf machen die „Waldviertel“ zu einer der anspruchsvollsten Rallyes in Österreich. Auf der letzten Sonderprüfung hatte der 56-Jährige dann auch noch mit nachlassenden Bremsen zu kämpfen: „Ich hab dann abgedreht. So kurz vor dem Ziel noch etwas zu riskieren wäre dumm. Ich bin dann halt für die Zuseher gefahren.“ Umso größer war die Freude, als man über die Zielrampe rollte und den Meistertitel in trockenen Tüchern wusste. Doch einen Wunsch äußerte der sichtbar glückliche Historic-Meister noch: „Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder ordentliche Konkurrenz von Karl Wagner oder Kris Rosenberger bekomme. Ich bin stolz, bei dieser Rallye dabei gewesen zu sein. Auch meinen Team von Hofbauer Motorsport und allen unseren Sponsoren möchte ich herzlich danken. Ohne diese vielen helfenden Hände, wäre das alles nicht möglich gewesen.“

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