RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Die Premiere in Österreichs höchster Rallyeklasse ist geglückt

Wolfgang Rehberger belegt bei seinem ÖM-Debüt in der ORM- 2WD Klasse den guten vierten Rang. Co-Pilot im Suzuki Swift S1600 war diesmal Christoph Wögerer.

Foto: Christian Böhm

Nach der heurigen Saison in der Austrian Rallye Challenge wollte sich der Niederösterreicher Wolfgang Rehberger mit dem ersten Einsatz bei einem ÖM-Lauf im Waldviertel selbst belohnen. Da die Stammbeifahrerin Vera Hinteramskogler diesmal dienstlich verhindert war, sorgte der Oberösterreicher Christoph Wögerer für die Ansage im Cockpit. Der Suzuki Swift S1600 wurde wieder von Zellhofer Motorsport vorbereitet und auch vor Ort erfolgreich eingesetzt.

Für Rehberger bedeutete dieser Einsatz bei der Rallye Waldviertel absolutes Neuland. Erstens war die zu bewältigende Gesamt-Strecke um einiges Länger als wie bei seinen bisherigen Rallyes zuvor und man hatte bei den Sonderprüfungen nicht nur fünfzig, sondern knapp 150 Kilometer zu fahren. Dieser Mehraufwand setzte sich weiter fort, der Aufschrieb dauerte länger, damit auch der Zeitaufwand, was bei einem Geschäftsmann natürlich eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Dann kam ein neuer Beifahrer dazu, mit dem man sich erst gegenseitig eingewöhnen musste und was besonders zu anzumerken ist, es war der erste Einsatz bei einer Schotterrallye.

Aber alle diese Punkte konnte man lösen, nur der Beginn der Rallye in St. Pölten war etwas zäh: „Wir hatten gleich auf der SP1 einen Ausritt, der natürlich Zeit gekostet hat. Mit der nötigen Wut im Bauch gelang es mir auf der SP 2 gleich zum ersten Mal in der 2WD-Wertung eine Bestzeit zu erzielen, die mich auf den vierten Zwischenrang brachte. Durch eine weitere viertbeste Zeit konnte ich den ersten Rallyetag auf dem für mich sensationellen dritten Platz beenden. Am 2.Tag standen viele Schotterprüfungen auf dem Programm, da hieß es für mich als Neuling ganz einfach lernen und wieder lernen. Trotzdem war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit meinen Beifahrer klappte perfekt, ich bewegte mich in den SP-Platzierungen zwischen Rang 5 und 7 und landete in der Endwertung der ORM-2 WD Klasse an vierter Stelle. Vor der Rallye hatte ich mir mit einem Platz unter den Top-Acht ein Ziel gesetzt, dass ich mit dem vierten Platz wesentlich unterbieten konnte. Klar dass ich mich über dieses Ergebnis freuen konnte,“ so Rehberger im Ziel in Schloss Grafenegg.

Auch Driverscoach Michael Böhm, der selbst bei der Rallye erfolgreich unterwegs war, zeigte sich vom Ergebnis seines Schützlings erfreut: „Er ist eine absolut gute Rallye gefahren und hat auch was das Wichtigste war, das Ziel nach vielen Rennkilometern ohne Probleme gesehen.“

Die ORM-2WD Wertung holte sich der Ungar Kristof Klausz vor Markenkollegen Christoph Zellhofer, Dritter wurde Christoph Lieb vor Wolfgang Rehberger.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Schlussbericht

Hermann VI. ist der König von Weiz

Hermann Neubauer gewann seine Lieblingsrallye zum sechsten Mal und ist plötzlich Topfavorit im Staatsmeister-Rennen / Marcel Neulinger verteidigte den Titel in ORM 3 und Junioren / Karl Wagner wurde Zweiter in der EHRC

ORM/ARC, Rallye Weiz: Local Heroes

Die Lokalmatadore stürmen ihr Revier

Für die Rallye Weiz 2026 am kommenden Wochenende, dem 17./18. Juli, haben gleich 37 Aktive aus der Steiermark ihre Nennung abgegeben

CZ, Rally Bohemia: Analyse

Wagner analysiert Bohemia-Enttäuschung

Simon Wagner konnte bei der Rally Bohemia die eigenen Erwartungen nicht erfüllen - der CZ-Titel ist so gut wie unmöglich geworden. Im Gespräch mit motorline.cc sucht Wagner nach Erklärungen für das enttäuschende Wochenende.

So bitter der Ausfall von Simon Wagner auch ist: Die TEC7 ORM erwartet nun bei der 1.000 Hügel Rallye ein spannendes Finale mit drei Titelkandidaten...

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.