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ORM: Waldviertel-Rallye

„Wenn lenken geradeaus bedeutet“

Die Waldviertel-Rallye fand für Niki Mayr-Melnhof ein verfrühtes Ende: Feuer im Motorraum auf der achten Sonderprüfung.

Fotos: Daniel Fessl

Mit schwierigsten Verhältnissen hatte man gerechnet, doch es wurde noch viel schlimmer. Nebel, extrem schlammige Abschnitte und ein kleiner Ausflug in die allgegenwärtige Moorlandschaft, der acht Minuten verschlang, konnten das Niki Mayr-Melnhof und Co-Pilot Poldi Welsersheimb nicht stoppen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man gerade einmal zwei Sonderprüfungen am heutigen Samstag und insgesamt sechs Sonderprüfungen absolviert. Auf der siebenten Sonderprüfung lief dann erstmals alles nach Plan, bevor auf Sonderprüfung acht ein kleines Feuer im Motorraum das frühzeitige Ende brachte.

Niki Mayr-Melnhof nach der Rallye Waldviertel: „Es hat gestern so gut begonnen und auch heute war ich mit voller Konzentration bei der Sache. Durch die schlechte Sicht habe ich offensichtlich zu oft das Bremspedal gedrückt, die Überhitzung der Bremsanlage war die logische Konsequenz daraus. Glücklicherweise hat die Karosserie bei unserem Abflug nichts abbekommen und nachdem wir bereits ein paar Minuten im Dreck gesteckt sind, kamen aus dem Nichts ein paar Fans, die uns zurück auf die Strecke gebracht haben. Das war toll – ohne die helfenden Hände wäre es schon da vorbei gewesen. Zum Schluss wollten wir wenigstens eine gute Performance zeigen, im Klassement waren wir ohnedies bereits aussichtslos zurück, doch auch daraus sollte nichts werden. Wir konnten den Brand im Motorraum selbst löschen, an eine Weiterfahrt war aber nicht mehr zu denken. Schade, ich habe mir den Saisonabschluss ganz anders vorgestellt.“

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