RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

MIG Austria bei NÖ-Rallye sehr aktiv

Der Club Motorsport-Interessen-Gemeinschaft Austria aus Pyhra war mitwirkend am Gelingen der NÖ-Rallye im Raum Pöggstall beteiligt.

Nicht nur mit ihrem Rennteam, sondern auch organisatorisch war die MIG Austria aktiv. Gefahren wurden 155 SP-Kilometer im Raum Weiten/Pöggstall/Jauerling. Für die MIG Austria starteten vier Teams: Allen voran fuhr Michael Kogler mit Co-Pilotin Theresa Krautsieder einen Prototypen aus der Motorsportschmiede Race Rent aus Amstetten. Dieser Einsatz diente rein als Test, um dieses neu entwickelte Rallyefahrzeug für die Einsätze 2020 konkurrenzfähig zu machen. Der Einsatz konnte nicht ganz positiv abgewickelt werden, da ein neu eingesetztes Getriebeteil Probleme machte.

Teamchef und Fahrer Gottfried Kogler konnte mit Co-Pilotin Sophie Cornu in ihrem historischen Ford Escort RS 2000 (Baujahr 1972) gleich zu Beginn der Rallye am Freitag einen Riesenerfolg verbuchen: Gesamtplatz 33 bei 84 gestarteten Rallyeautos, mitten unter bzw. vor vielen modernen Rennfahrzeugen, war beeindruckend. Leider beendete am Samstag das Wetter diesen Erfolgskurs. Bei anhaltendem Regen konnte man mit dem alten Hecktriebauto nicht mehr ganz mithalten. Ein 35. Gesamtrang nach 155 SP-Kilometern, der in der Klasse den vierten Platz bedeutete, war dennoch beachtlich.

Peter Schöller aus Marbach an der Donau musste mit Beifahrerin Gabi Ölsinger den zweiten Ford Escort RS 2000 nach einem guten Start leider nach SP 5 wegen eines Kupplungsschadens abstellen. Das vierte Rallyefahrzeug im Team, ein VW Scirocco TDI, wurde vom St. Pöltner Taxler Joe Rittner mit seiner Gattin Doris als Co pilotiert. Sie konnten sich nach anfänglichen Reifenproblemen noch weit vorne platzieren: Gesamtplatz 27 und ein vierter Klassenrang konnten sich sehen lassen.

Da diese Rallye auch zum internationalen Alpe Adria Cup zählte, konnte sich Gottfried Kogler auch in der AARC-Wertung deutlich verbessern. Er liegt nun inmitten aller modernen Rallyefahrzeuge sogar auf dem zweiten Gesamtrang, die historische Klasse führt er ohnehin überlegen an.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

ARC, Lavanttal: Bericht Zellhofer

Zellhofer Gesamt-Sechster & ARCP-Sieg

Er verteidigt damit derzeitigen zweiten Platz in der ORM2-Staatsmeisterschaft - Superleistung auf Asphaltabschnitten, aber Pech bei Regen und auf Schotter

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln