RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Niederösterreich-Rallye im neuen Format

Die NÖ-Rallye konzentriert sich im zweiten Jahr aufs südliche Waldviertel; kompakte Route, Start und Ziel vor dem Schloss Pöggstall.

Fotos: Harald Illmer

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr hat Rallyeorganisator Helmut Schöpf an zahlreichen Stellschrauben gedreht, sodass sich die Veranstaltung heuer in einem eng mit der Region verwobenen und dank der drastischen Verkürzung der Verbindungsetappen auch kompakteren Format präsentiert: Während die Sonderprüfungen mit 152,5 Kilometer sogar etwas länger ausfallen als im Vorjahr, konnten die Distanzen zwischen den Prüfungen von 288 auf 173 Kilometer stark reduziert werden.

"Hundert Kilometer quasi leer abzuspulen, um dann eine kurze Sonderprüfung zu fahren, wäre alles andere als zeitgemäß – es war uns daher wichtig, diese Distanzen auf ein Minimum herunterzubekommen, denn nicht nur das Starterfeld ist davon betroffen, auch die Zuschauer sind dankbar, wenn die Prüfungen nah beieinander liegen – und schließlich wird so auch die Umwelt weniger stark belastet", erklärte Helmut Schöpf.

Die im Premierenjahr noch großflächig verstreute Niederösterreich-Rallye wird sich nun auf das südliche Waldviertel konzentrieren. Start und Ziel befinden sich heuer in der Gemeinde Pöggstall. Die pittoreske Kulisse dafür bildet das dortige, 2017 generalsanierte Schloss, wo auf kultur- und geschichtsinteressierte Rallyefans unter anderem auch eine Sonderausstellung mit bei der Renovierung gemachten Funden wartet.

Die Rallyeleitung und auch die Servicezone werden diesmal in der Gemeinde Weiten positioniert, bei den Firmen Bleicher und Kausl mit der schönen Adresse "Am Schuss". Der in der Nähe befindliche Weitentalhof wird für die Verpflegung in der Servicezone sorgen. In Weiten wird auch die Siegereherung vorgenommen. Am Samstag Vormittag wird es ein Regrouping beim Autohaus Eckl in Pöggstall geben; dort können die Fans mit den PilotInnen und Co-PilotInnen Benzingespräche führen und sich auch Autogrammkarten holen.

Wieder dabei ist die Gemeinde Maria Larch: Der dortige Rundkurs wurde schon über zehn Jahre lang nicht mehr befahren, im Rahmen der Niederösterreich-Rallye 2019 kommt es also zum großen Comeback dieser legendären Strecke. Nennschluss ist der 9. September um 24 Uhr. Bislang haben sich bereits knapp 60 Teams angesagt, die Nennungen können laufend auf der Website der Rallye eingesehen werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends: Bericht

Herbstliches Kaiserwetter bei den ARL

Novum bei der zwölften Ausgabe der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ: Zum ersten Mal musste der Zeremonienstart unter schwerem Regen abgehalten werden - der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht RRA

Proto-Chefsache in Horn

Race Rent Austria-Boss Wolfgang Schmollngruber wollte es wissen: Was kann er trotz langer Wettkampfpause in einem Proto ausrichten? Gemeinsam mit Gerry Winter gelang bei der Grasl Rallye Horn mit Gesamtrang sieben die optimale Standortbestimmung.

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat