RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Sieg in der Klasse 3 für Daniel Mayer

Bei seiner dritten Rallye überhaupt stand der Gießhübler Daniel Mayer erstmals auf einem Klassenpodium – und das gleich ganz oben.

Fotos: Daniel Fessl

Das nennt man eine steile Erfolgsleiter: Bei seiner erst dritten Rallye schaffte Daniel Mayer bei der Niederösterreich-Rallye ein sensationelles Ergebnis, gewann mit Co-Pilot Jürgen Klinger in einem Citroën DS3 R3T die Klasse 3 und belegte im Gesamtklassement den ebenso ansprechenden zwölften Rang. Die Fakten sind schnell aufgezählt: Mayer hat bisher drei Rallyes bestritten, davon die letzten beiden zur Staatsmeisterschaft zählend; dabei fuhr er jedes Mal ein anderes Auto, konnte sich also nie richtig an ein Arbeitsgerät gewöhnen. Umso höher ist diese Leistung zu bewerten.

Bei der Niederösterreich-Rallye in der Region Ysper-Weitental lief es zu Beginn nicht ganz nach Wunsch: Am Freitag hasardierte Mayer etwas zu viel beim Bremsen, am Samstag Morgen vergriff er sich bei der Reifenwahl und verlor jedes Mal einiges an Zeit, doch danach machte er bei sehr schwierigen Bedingungen – starker Regen machte die Sonderprüfungen sehr schlammig und damit zum Teil auch gefährlich – alles richtig, war sehr konzentriert und steigerte sich mit Fortdauer kontinuierlich. Der Lohn blieb nicht aus, der Jubel im Ziel im Schloss Pöggstall war verständlicherweise sehr groß.

Daniel Mayer: "Das war eine reine Rutschpartie und ein Kämpfen bis zum Schluss. Deshalb bin ich jetzt auch überglücklich – zum einen, weil es bis ins Ziel geklappt hat, zum anderen natürlich über das Ergebnis. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass mir mein Vater heute früh im ersten Service die entscheidenden Tipps in puncto Reifen und Fahrwerk gegeben hat. Ab dann ist es gut gelaufen. Einen Altmeister im Team zu haben, ist eben doch gut!"

"Heute hat er sich ein Bierchen verdient", scherzte Vater Walter Mayer, war gleichzeitig aber auch sehr stolz auf seinen Buben: "Das er schnell Autofahren kann, wusste ich. Jetzt hat er auch bewiesen, dass er die Nerven besitzt und auch taktisch klug agiert. Das war gesamt gesehen schon eine sehr gute Vorstellung."

Ob Daniel Mayer heuer noch einmal fahren wird, ist ungewiss. Die größte Hürde ist das Auto, denn der diesmal von Wurmbrand Racing angemietete Citroën ist bereits verkauft. "Wir werden jetzt mal sondieren und dann entscheiden", sagte Mayer senior.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: Niederösterreich-Rallye

Weitere Artikel:

MRC, 3 Städte Rallye: Bericht

Von Thurn und Taxis gewinnt MRC-Wertung

Starke Leistung von Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain auch mit Platz 2 der Gesamtwertung der 3-Städte-Rallye. Pech für den 7-fachen Mitropa Rally Cup Gewinner Hermann Gaßner Sr.

Statement Christina Ettel

„Ich werde sehr gut versorgt“

Beim tödlichen Unfall von Klaus Rader auf Mallorca war Christina Ettel die Copilotin - ein von ihr verfasstes Statement sorgt nun für große Erleichterung.

ARC, Herbstrallye: Vorschau Baumschlager

Wie in alten Zeiten...

Das Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge lockt mit einem Rekordstarterfeld von 119 Teams in den Bezirk Waidhofen an der Thaya. Bei Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager werden dabei Erinnerungen an die legendäre Semperit-Rallye wach.

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.