RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Julian Wagner hofft auf reichlich Regen

Der Meisterschaftsführende Julian Wagner freut sich auf eine nasse Wechselland-Rallye, da er im Fabia R5 Erfahrung sammeln möchte.

Foto: Harald Illmer

Julian Wagner geht an diesem Wochenende bei der Wechselland-Rallye, der bereits vierten von sieben Stationen der Rallye-ÖM, an den Start. Nach seinem Sieg bei der Jännerrallye und zwei zweiten Plätzen im Rebenland und im Lavanttal führt Wagner nach wie vor sensationell die Meisterschaft an und hat 14 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hermann Neubauer. Trotz der bisher so großartig verlaufenen Saison liegt für den Oberösterreicher und seine Co-Pilotin Anne Katharina Stein das Augenmerk nicht auf Punktestand oder Meisterschaftsführung.

In der ersten Saison mit dem von BRR eingesetzten Škoda Fabia R5 steht das Sammeln von Erfahrung bei unterschiedlichsten Verhältnissen im Mittelpunkt – und da wird auch die im Raum Pinggau und Krumbach ausgetragene Wechselland-Rallye wieder eine besonderer Herausforderung. Nachdem die Besichtigung am Donnerstag noch bei wunderbarem Frühlingswetter stattgefunden hat, ist für die beiden Wertungstage Freitag und Samstag erneut zum Teil starker Regen prognostiziert. Schon die letzte Rallye im Lavanttal hat teilweise bei Regen stattgefunden, und genau bei diesen Bedingungen sieht der 24jährige noch viel Lernbedarf. Die Wechselland-Rallye dürfte dafür das perfekte "Klassenzimmer" bieten.

Wagner vor der Wechselland-Rallye: "Ich freue mich auf die Rallye – und ich freue mich, so paradox das klingt, auf den Regen. Wir haben zuletzt bei der Lavanttal-Rallye auf nasser Strecke Zeit verloren, aber auch wichtige Erkenntnisse gewonnen. Diese möchte ich hier bei ähnlichen Verhältnissen gleich umsetzen. Da die Besichtigung bei trockenen Bedingungen stattgefunden hat, wird das kein einfaches Unterfangen. Wir wissen nicht, wo Wasser stehen könnte, oder wo bei starkem Regen Wasser über die Fahrbahn läuft. Darauf werden wir uns bei der Rallye einstellen müssen, aber gerade solche Herausforderungen braucht es, um den nächsten Schritt zu machen. Ich kenne die Rallye von zwei früheren Starts mit einem zweiradgetriebenen Auto, hatte aber jedes Mal mit technischen Problemen zu kämpfen. Dazu war ich letztes Jahr, als man einige neue Sonderprüfungen ins Programm genommen hat, nicht dabei. Das heißt, es kommen auch viele neue Passagen auf mich zu."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal 2027

Gschwandner: „Es wäre angerichtet…“

ARC-Obmann Georg Gschwandner hat in seiner Rolle als Veranstalter der ARC Rallye Triestingtal ein Presse-Statement veröffentlicht. Nach dem großartigen Comeback 2026 kämpft die Rallye ums Überleben…

Peter Klein Kolumne

No room available!

Der legendäre ORF-Reporter und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein blickt voller Vorfreude der Herbstrallye entgegen - eine emotionale Rückkehr ins Waldviertel…

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.

Die FIA plant eine Änderung beim Turbobegrenzer, damit die neuen WRC27-Autos und Rally2-Kit-Fahrzeuge künftig einen klaren Leistungsvorteil haben

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026