RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Petter Solberg will Vorjahres-Sieg wiederholen

Weltmeister Petter Solberg möchte seinen Vorjahres-Triumph auf Zypern wiederholen, für Hirvonen steht das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund.

Mit durchaus berechtigtem Optimismus tritt das Subaru World Rally Team die Reise nach Zypern an. Weltmeister Petter Solberg hat nicht nur die vorangegangene Neuseeland-Rallye gewonnen, sondern war im Vorjahr auch auf Zypern erfolgreich. Und nachdem das neue Subaru Impreza WRC 04 seine bisherigen Aufgaben mit Bravour gelöst hat, möchte man natürlich auch beim vierten WM-Lauf der Saison ganz oben stehen.

Die Vorbereitung lief dabei leider nicht ganz nach Plan, Petter Solberg musste die Tests für die Zypern-Rallye vorzeitig abbrechen: „Es ist wirklich ein Jammer, aber ich hab mir in Neuseeland eine Muskelverletzung im Arm zugezogen. Das Wichtigste ist aber, dass ich fit bin für Zypern. Eine kleine Auszeit zu nehmen war absolut die richtige Entscheidung.“

Der Norweger sieht der Rallye jedenfalls zuversichtlich entgegen: „Wir haben beim Testen ein gutes Setup gefunden und ich freue mich auf die drei nun anstehenden Events auf Zypern, in Griechenland und der Türkei. Auf Zypern war ich eigentlich immer sehr gut unterwegs, auf mir lastet also Druck, heuer daran anzuschließen, ich finde das gar nicht so schlecht.“

Teamkollege Mikko Hirvonen sieht eine harte Rallye auf sich zukommen: „Mir liegen eigentlich die schnellen Rallyes mehr, auf Zypern gibt es aber viele trickreiche und langsame Kurven, hier muss ich mich noch verbessern. Der Subaru ist jedenfalls ein hervorragendes Auto für dieses Terrain. Für Jarmo – meinen Co-Piloten - und mich ist auf jeden Fall der Aufschrieb enorm wichtig, die Kurven sehen alle irgendwie gleich aus, man muss aufpassen, keine zu vergessen.“

Teamchef David Lapworth weiß ebenfalls um die Härte der Zypern-Rallye: „Eine heiße, brutale und anspruchsvolle Rallye für Auto, Fahrer und Reifen steht uns bevor. Die niedrige Geschwindigkeit bedeutet nur wenig Kühlluft für den Motor, das Triebwerk wird bis zum Äußersten gefordert. Der Fahrer hat keine Sekunde Zeit sich auszurasten, es gibt fast keine Geraden und die Piloten müssen ununterbrochen bremsen, beschleunigen und lenken. Eine Schlüsselrolle werden vermutlich die Reifen spielen und da hat unser Partner Pirelli eine tadellose Statistik vorzuweisen, drei Siege in den letzten vier Jahren.“

Für das Subaru Impreza WRC 04 wird dies der erste wirklich brutale Schottereinsatz sein: „Wir haben aber genug Daten mit dem Vorjahres-Auto gesammelt und da waren wir ja sehr stark. Nach den Tests ist sogar abzusehen, dass das neue WRC noch besser ist als sein Vorgänger.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Zypern

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Friedl

Schreckmoment – Improvisieren gefragt

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten mit dem AUTOFUN - Ford Fiesta Proto mit viel Improvisation wichtige Punkte in der ARC Challenge einfahren.