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Wie gewonnen, so zerronnen

Skoda war drauf und dran, mit Colin McRae einen Stockerlplatz zu holen, eine defekte Kupplung zerstörte die Träume, Schwarz bei letzter Rallye 8.

Vor dem heutigen Tag träumte man bei Skoda von einem Podestplatz. Diesen hätte Colin McRae auch verdient gehabt. Der Schotte verlor zwar den zweiten Platz an Harri Rovanperä, aber dass er nach der 23. Wertungsprüfung wegen eines Kupplungsschadens ausschied, war eine sehr große Enttäuschung.

"Es sollte ein routinemäßiger Kupplungswechsel sein", ärgerte sich McRae. "So etwas kann immer und bei jedem Team passieren, aber es ist frustrierend, dass es gerade in solch einer Situation passieren musste. Ich habe dennoch gezeigt, was mit dem Fabia möglich ist und ich hoffe, dass das positive Auswirkungen auf die Zukunft des Teams hat."

Teamkollege Armin Schwarz kam als Achter ins Ziel und verabschiedet sich mit einem WM-Punkt in den Ruhestand. "Das waren heute nicht die besten Prüfungen meiner Karriere", sagte der Deutsche. "Das war ein hartes Jahr und ich muss sagen, dass meine Motivation nicht immer auf der Höhe war."

Für Martin Mühlmeier war die Enttäuschung über den verpassten Podestplatz besonders groß. "Unser bestes Resultat so kurz vor dem Ziel zu verlieren ist eine große Enttäuschung", sagte der Teamchef. "Colin ist in Wales und Australien sehr gut gefahren und Armin hat auf seiner letzten Rallye dem Team einige Punkte eingebracht."

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