RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

61 Sekunden Strafe für Meeke

Aus der Traum vom Podium in Australien: Citroen-Pilot Kris Meeke wird wegen Abkürzen der Strecke auf SP10 bestraft und fällt auf Platz fünf zurück.

Kris Meeke hatte sich schon auf ein heißes Duell gegen Andreas Mikkelsen um den dritten Platz bei der Australien-Rallye gefreut, aber dazu wird es nun wohl eher nicht kommen. Denn wegen Abkürzens der Strecke auf der zehnten Sonderprüfung wurde der Citroen-Pilot nachträglich mit 61 Sekunden Zeitstrafe belegt.

Das wirft Meeke, der nach SP14 ursprünglich nur 1,5 Sekunden hinter Mikkelsen an vierter Stelle gelegen war, auf den fünften Platz zurück. Auf der fraglichen SP10 (7,92 Kilometer lang) erzielte er die viertbeste Zeit hinter dem auch in der Gesamtwertung führenden Volkswagen-Trio, mit einem Rückstand von 2,7 Sekunden auf den SP-Sieger Jari-Matti Latvala.

Bis dahin war es für Meeke hervorragend gelaufen: "Kris beweist, dass er einer der schnellsten Fahrer der zweiten Saisonhälfte ist", sagt Teamchef Yves Matton. "Er hatte weniger als 30 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Sein Tempo ist unglaublich hoch." Etwas zu hoch, wie im Nachhinein feststeht, sonst wäre er auf SP10 wohl nicht von der Strecke abgekommen.

Mit seiner Leistung ist Meeke grundsätzlich zufrieden: "Die zweitbeste Zeit auf der langen Prüfung heute Nachmittag zeigt, dass wir mit den Topfahrern mithalten können", stellt er fest. "Morgen sind noch ungefähr 100 Kilometer zu fahren. Wir werden weiterhin um jede Zehntelsekunde kämpfen!"

Teamkollege Mads Östberg liegt mit gut zwei Minuten Rückstand an sechster Position. Heute hatte er als einer der ersten Fahrer auf der Strecke mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben