RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

Bedeutungslose Bestzeit für Kris Meeke

Kris Meeke fährt beim Shakedown Bestzeit vor Mads Östberg, dahinter reihen sich Thierry Neuville. Jari-Matti Latvala und Sebastien Ogier ein.

Michael Noir Trawniczek

„Ironischerweise fühlte sich das Auto in meinem besten Lauf gar nicht so gut an“, sagte Kris Meeke nach seiner bedeutungslosen Bestzeit beim Shakedown für die Australien-Rallye. Bedeutungslos deshalb, weil der Shakedown heuer nicht mehr zur Startreihenfolge herangezogen wird.

Stattdessen - Sebastien Ogier liebt es bekanntlich - wird nach WM-Stand gefahren – und zwar so, dass der WM-Leader den losen Schotter von der Strecke fegen muss.

Dahrer wird Ogier auf der ersten Etappe womöglich von einem anderen Volkswagen-Piloten überflügelt, rein performancemäßig steht das VW Polo R WRC über allen anderen. Selbst wenn Hyundai zuletzt einen Doppelsieg bejubeln durfte – dieser entstand, nachdem sich die VW-Piloten einige schwere Fehler erlaubten…

Im Fall von Bestzeithalter Kris Meeke gilt eher die Sorge nach seiner Gesundheit, da er sich möglicherweise eine Ohrenentzündung zugezogen hat und nach dem Shakedown darüber klagte, nur auf einem Ohr zu hören.

Ein Wiedersehen gibt es mit Chris Atkinson, der bei seiner Heimrallye das dritte Hyundai i20 WRC pilotiert.


Shakedown - Ergebnis
 1.  Kris Meeke          Citroen       2:52.9
 2.  Mads Östberg        Citroen       2:53.3
 3.  Thierry Neuville    Hyundai       2:53.7
 4.  Jari-Matti Latvala  VW            2:54.3
 5.  Sebastien Ogier     VW            2:54.4
 6.  Mikko Hirvonen      M-Sport Ford  2:54.4
 7.  Hayden Paddon       Hyundai       2:54.6
 8.  Andreas Mikkelsen   VW            2:54.7
 9.  Robert Kubica       M-Sport Ford  2:54.9
10.  Elfyn Evans         M-Sport Ford  2:57.3

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.

Raimund Baumschlager gewinnt eine bis zur letzten Sonderprüfung höchst spannende Herbstrallye 2026 vor dem Tschechen Jan Cerny und Christoph Zellhofer. Gerolf Schuller ist ARC-Clubmeister 2026.

Luca Waldherr im motorline-Talk

„Ein Meilenstein für Waldherr Motor Sport“

Waldherr Motor Sport feierte am Wochenende mit Timo Schulz den Titel in der JuniorERC - für Teambetreiber Luca Waldherr ist es der erste Euopameistertitel. Wir baten ihn zum Interview.