RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

Lefebvre/Moreau geht es schon besser

Stéphane Lefebvre und Co-Pilot Gabin Moreau befinden sich nach ihrem Unfall weiter im Krankenhaus, werden aber wohl bald entlassen.

Stéphane Lefebvre und sein Beifahrer Gabin Moreau haben am Wochenende für den größten Schreckmoment der Deutschland-Rallye gesorgt: Der Franzose war am Samstag Vormittag 12,4 Kilometer nach dem Start beim ersten Durchfahren der Sonderprüfung Panzerplatte mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke abgekommen. Sein Citroën DS3 WRC kollidierte zunächst zwei Mal mit den Hinkelsteinen am Straßenrand, schlug dann in einen Baum ein und wurde dabei so schwer beschädigt, dass die Bergung der beiden Piloten einige Zeit dauerte.

"Ich kann mich an alles ganz genau erinnern", berichtet Lefebvre. "Ich hatte mir eine Rechtskurve notiert, die man schneiden kann. Gemessen an den Spuren der anderen Fahrer lenkte ich etwas früh ein, und das Auto driftete nach außen. Da trafen wir eine Reihe von Hinkelsteinen. Der letzte Stein drehte das Auto um, und wir flogen in die Bäume. Dort wurde der größte Schaden verursacht."

Vor allem Beifahrer Gabin erwischte es ziemlich heftig. "Ich habe mir den linken Knöchel und das rechte Schienbein gebrochen. Meine linke Hand ist gebrochen, das Schlüsselbein ausgerenkt und ein Rückenwirbel angebrochen", schreibt er auf seiner Facebook-Seite. Er kommt aber zum Schluss: "Wenn man sich den Zustand des Autos anschaut, habe ich ziemliches Glück gehabt."

"Ich denke, dass uns das Auto gut geschützt hat", ergänzt Lefebvre. "Die äußeren Gegebenheiten kann man bei einer Rallye nie kontrollieren. Dieses Mal haben wir einen ziemlich hohen Preis dafür gezahlt, dass wir von der Strecke abgekommen sind. Wir werden etwas Zeit brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen. Was mich wirklich nervt ist die Tatsache, dass ich vielleicht nicht an der Tour de Corse teilnehmen kann."

Die Korsika-Rallye beginnt in diesem Jahr am 30. September. "Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich Anfang der Woche nach Frankreich zurückkehren kann, wenn meine Genesung weiter so gut voranschreitet. Ich denke aber hauptsächlich darüber nach, wann ich wieder ins Lenkrad greifen kann. Ich hoffe, dass das schnellstmöglich wieder geht", gibt sich der Citroën-Pilot optimistisch.

"Es wird etwas dauern, bis die Brüche verheilt sind, aber ich bin entschlossen, mich so schnell wie möglich zu erholen", erklärt auch Gabin. "Laut der Ärzte werde ich Mitte der nächsten Woche nach Hause fliegen können. Ich werde ebenfalls so schnell wie möglich wieder zurückkehren", so der Beifahrer, der ebenfalls die hohe Sicherheit des Autos lobt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Ogier kehrt nach Finnland-Crash zurück

"Bin bereit für Paraguay"

Sebastien Ogier hat sich von seinem schweren Unfall in Finnland erholt und bestätigt seinen Start bei der Rallye Paraguay: Kampf um Herstellertitel für ihn im Fokus

ARC, OBM Rallye: Vorschau Baumschlager

Baumschlager wieder in ORM und ARC am Start

Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager und Thomas Zeltner zünden wieder ihren Skoda Fabia RS Rally2 und starten sowohl in der ORM als auch in der Austrian Rallye Trophy - dort als klare Top-Favoriten.

Barum Rückschau/OBM Vorschau Wagner

„Grande Finale ist gut für den Sport!“

Simon Wagner blickt zurück auf die bisherige Saison in der Tschechischen Staatsmeisterschaft und freut sich auf das Grande Finale der TEC7 ORM, wo er seine Außenseiterchancen nützen möchte.

WRC Rallye Paraguay: Nach SP17

Sturm sorgt für Schäden im Servicepark

Sami Pajari führt weiterhin die Rallye Paraguay an - Starker Samstag von Adrien Fourmaux - Schrecksekunde durch Unwetter im Servicepark

ORM/ARC, OBM Rallye: Vorschau

High Noon im Wechselland

Hermann Neubauer und Michael Lengauer arbeiten bei der ORM Land der 1000 Hügel Rallye nächste Woche in Krumbach an Simon Wagners Sturz vom österreichischen Rallye-Thron / Titel-Duell auch in der TEC7 ORM 2

EHRC Gravel, East Sweden: Bericht Rosenberger

Rosenberger: Nur Latvala war schneller...

In Schweden holen Kris Rosenberger/Nicola Junschke-Bleicher ein wichtiges Podium. Mit starkem zweiten Platz erobert das Duo viele Punkte für die EHRC Gravel Wertung. Wie schon in Griechenland muss man sich nur Jari-Matti Latvala geschlagen geben