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WRC: Sardinien-Rallye

Neue Route und Rückkehr nach Olbia

Die Route des italienischen Rallye-WM-Lauf wurde abgeändert – am Donnerstag Abend kehren die Autos zudem wieder nach Olbia zurück.

Seit 2004 wird der italienische Rallye-WM-Lauf auf der Mittelmeerinsel Sardinien ausgetragen, lange war die Stadt Olbia das Rallyezentrum. Im Jahr 2014 wechselte die Servicezone dann an die Westküste nach Alghero. Die Veranstalter haben die Route der Sardinien-Rallye für dieses Jahr etwas verändert. Heuer werden die WM-Piloten für eine Nacht nach Olbia zurückkehren – und damit auch zwei klassische Sonderprüfungen, Monte Olia und Terranova. Die Rallye ist in dieser Saison der siebente WM-Lauf und findet vom 8. bis 11. Juni statt.

Im Vorjahr wurde die Rallye von Alghero aus ausgetragen, die Prüfungen konzentrierten sich auf den Norden der Insel. Auch diesmal wird sich die Servicezone im Hafen der Stadt befinden. Am Donnerstag Abend geht es mit einer Superspecial auf dem früheren Motocrosskurs von Ittri los. Anschließend machen sich die Autos auf den Weg nach Olbia, wo für die Nacht auf Freitag der Parc fermé eingerichtet wird.

Die erste Etappe am Freitag umfasst zwei Schleifen zu je vier Prüfungen. Nach Terranova und Monte Olia werden die bekannten Prüfungen Tula und Tergu-Osilo in Angriff genommen. Zu Mittag geht es dann in die Servicezone in Alghero, bevor diese vier SP erneut befahren werden. Mit 145 Kilometern ist aber der Samstag der längste und schwierigste Tag: Die beiden Schleifen bestehen aus Coiluna-Loelle, Monte di Ala sowie Monte Lerno mit dem Sprunghügel zu Ehren der Rallyelegende Miki Biasion.

Der abschließende Sonntag wird an der Küste nördlich von Alghero ausgetragen. Zwei Mal werden die Prüfungen Cala Flumini und Sassari-Argentiere befahren, wobei letztere zum Abschluss als Powerstage fungiert. Danach werden die erfolgreichen Fahrer im Hafen von Alghero geehrt. Insgesamt umfasst die Rallye 19 Sonderprüfungen über 312 Kilometer.

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