RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Katalonien-Rallye

Citroën-Team ohne Aerodynamik-Update

Das von Citroën zuletzt getestete Update wird in Spanien nicht zum Einsatz kommen, weil die neuen Aeroteile nicht zugelassen wurden.

Seit Einführung der aktuellen WRCs zu Beginn der Rallye-WM 2017 war die Aerodynamik, die Citroën im Vorfeld der Katalonien-Rallye getestet hat, die bislang elaborierteste. Ursprünglich wollte das französische Werksteam die neuen Komponenten beim Lauf rund um Salou einsetzen, hat nun aber darauf verzichtet, die dafür benötigten Homologationsunterlagen einzureichen.

Laut eines Teamsprechers wird es in Spanien folglich weder für Esapekka Lappi noch Sébastien Ogier Updates geben. Schon bei der Wales Rally GB wollte Citroën eine neue Radaufhängung einsetzen, musste das Vorhaben aber stoppen, da man keine Möglichkeit fand, die neuen Teile zuzulassen. Genau daran dürfte jetzt auch die Einführung der neuen Aerodynamik gescheitert sein.

Nach Informationen der FIA hat Citroën bisher keinen Antrag auf Homologation der neuen Aeroelemente eingereicht. Der Weltverband habe eng mit dem französischen Hersteller zusammengearbeitet, um die Entwicklung des Citroën C3 WRC voranzutreiben und die Zulassung zu bewirken, was aber nicht fruchtete.

Dabei könnte Citroën etwas Schub eigentlich gut gebrauchen, denn Ogier ist in Katalonien regelrecht dazu verdammt, vor Ott Tänak (Toyota) ins Ziel zu kommen, will er seine Titelträume am Leben halten. Um sich seinen ersten WM-Titel zu sichern, müsste der Este zwei Punkte mehr holen als der Franzose.

Dritter Anwärter ist Thierry Neuville (Hyundai), der aber schon zwölf Punkte mehr sammeln müsste als Tänak, um weiter Chancen auf den Gesamtsieg in der Meisterschaft zu haben, die dann erst in Australien entschieden werden würde. Für Citroën spricht in Katalonien, dass im Vorjahr Sébastien Loeb dort im C3 WRC siegreich war.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Katalonien-Rallye

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Rallye Dakar 2026: 3. Etappe

Ford dominiert - Guthrie neuer Spitzenreiter

Mitch Guthrie gewinnt die dritte Dakar-Etappe - Al-Attiyah und Loeb verlieren einige Minuten - Ford in der Gesamtwertung auf den ersten fünf Plätzen