Top verarbeitet | 26.04.2026
OPEL ASTRA ST ELECTRIC
Im Jänner feierte das Astra-Facelift Weltpremiere, nun überzeugte das Modell „Made in Germany“ beim Leser-Testtag.
Daniel Müller:
Das war ein spitzen Tag heute in Teesdorf! Privat fahre ich auch einen Opel Astra, aber einen Zweiliter Turbo-Benziner. Der Sitzkomfort ist sehr gut, ich habe mich im Auto grundsätzlich sofort zurechtgefunden. Bloß dass die Sitzverstellung nur halb-elektrisch ist, hat mich auf den ersten Moment etwas verwirrt – aber man kommt drauf. Von der Verarbeitung war es genau wie erwartet, das spricht einfach für die Marke Opel.
Wichtigste Tasten sofort zur Verfügung
Um die 156 PS voll auszureizen, bin ich die meiste Zeit im Sport-Modus gefahren. Er liegt sehr gut in der Kurve, sehr spurtreu. Das war nicht mein erstes Mal in einem Fahrsicherheitszentrum, daher habe ich mich sehr wohl hier auf den verschiedenen Strecken gefühlt. Neu für mich war der Aquaplaningtest. Es ist immer gut zu wissen, wie ein Wagen da reagiert und wie man sich schrittweise im Tempo hochtasten kann – sehr spannend. Es gibt nichts Ärgerlicheres bei neuen Autos, als die ganzen Einstellungen über Displays, das hat der Astra Electric zum Glück nicht. Man findet noch reichlich echte Tasten und die wichtigsten davon sind sofort zur Verfügung. Die Front mit der neuen Kompass-Signatur gefällt mir sehr gut, die Farbe (Anm.: „Klover-Grün“, nur für den Astra ST erhältlich) allerdings ist mir etwas zu wild, sonst finde ich das Auto sehr ansehnlich. Der Astra als Hatchback mit einer Spur mehr Leistung wäre echt mein Fall.












