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Don't forget the Motor City

Einen Blick in die Zukunft wirft die internationale Autobranche zum Jahresbeginn auf der NAIAS in Detroit, die bereits zum 100. Mal stattfindet.

mid/mh

Die Limousine lebt

Vor allem die europäischen Hersteller hoffen in diesem Jahr besonders darauf, dass sich die Amerikaner künftig auch für Kleinwagen erwärmen können: Neben dem neuen Mini gibt auch der Smart seinen Einstand. Die hundertste (!) Auflage der "North American International Auto Show" (NAIAS) - so der offizielle Titel der Messe in der Cobo Hall - ist für das Publikum vom 13. bis 21. Jänner 2007 geöffnet. Große und kleine Viertürer mit Stufenheck beweisen, dass die klassische Karosserieform der Limousine zumindest in Amerika nach wie vor lebendig ist.

Einige US-Marken rücken beim Heimspiel in der Auto-Hauptstadt die klassische Limousine in den Mittelpunkt. Cadillac zeigt den neuen CTS, der Ende 2007 auch nach Europa kommen soll, bei Chevrolet debütiert der neue Malibu, und die Ford-Luxusmarke Lincoln gibt sich mit dem Concept Car MKR einen modernen Anstrich. Chrysler will unterdessen mit der viertürigen Coupé-Studie Nassau die Publikumsreaktionen testen.

Deutschland gegen Japan

Eines der Highlights der Messe ist die Mercedes-Studie Ocean Drive: ein viertüriges Luxus-Cabrio auf der technischen Basis der S-Klasse, das aber auch als offener Maybach denkbar wäre. Offiziell gilt das Unikat allerdings als reine Design-Studie.

Auch BMW schlägt ein neues Kapitel auf: Am Lake Michigan debütiert das 3er Cabrio, das erstmals anstelle eines Stoffdachs ein festes Klappdach erhält. Dank ausgefeilter Dachtechnik und eines intelligenten Materialmix zeigt der Hecktriebler sowohl bei offenem als auch bei geschlossenem Dach eine schlanke und elegante Linie und dürfte mit dem Volvo C70 zu den gelungensten Vertretern seiner Gattung zählen. Marktstart ist Ende März gemeinsam mit dem neuen X5, den BMW nach dem Debüt in Los Angeles nun in Detroit zeigt.

Toyota untermauert mit einer neuen Studie sportliche Ambitionen. Der Hybrid-Sportwagen FT-HS wird von einer rund 400 PS starken Kombination aus Ottomotor und Elektroaggregat angetrieben. Auch Edelmarke Lexus wird sportlich: Wie die deutschen Wettbewerber Mercedes-Benz und BMW gründen die Japaner unter dem Kürzel "F" eine Performance-Baureihe. Erster Vertreter ist die Mittelklasse-Limousine IS, die als "IS-F" einen V8-Benziner erhält und so der AMG-Version der C-Klasse oder dem BMW M3 den Kampf ansagen will.

Schnell, klein, oder beides?

Bei Mitsubishi debütiert der neue Lancer, der auch in Europa verlorenes Terrain in der unteren Mittelklasse zurückerobern soll. Parallel zur fertigen Serienversion gibt der japanische Hersteller auch bereits einen Ausblick auf die nächste Rallye-Ausbaustufe des Lancer, den Evolution X.

Die Honda-Luxusmarke Acura zeigt die Sportwagen-Studie "Advanced Sports Car Concept", die als Vorbote für den nächsten Honda NSX gehandelt wird. Am Stand der Kernmarke steht in Form eines Konzept-Coupés die nächste Generation des Mittelklasse-Modells Accord.

Den Mini aus dem Hause BMW haben die Amerikaner - zumindest jene in den Großstädten - schon in ihr Herz geschlossen. Jetzt kommt die zweite Modellgeneration des Kleinwagens auf den US-Markt. Auch den dortigen Kunden dürfte der technische Fortschritt, der sich vor allem in der neuen Motorengeneration manifestiert, gefallen. Zudem debütiert eine Sonderauflage des Mini Cabrio namens "Sidewalk", die aber noch auf der ersten Fahrzeuggeneration basiert; denn der offene Mini wird wohl frühestens 2008 erneuert.

Den Sprung über den großen Teich wagt auch Smart. Rund ein Jahr vor der US-Markteinführung zeigt die Kleinwagenmarke den neuen Zweisitzer Fortwo. In Europa rollt das neue Modell bereits im April 2007 zu den Händlern.

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