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Großer Preis von Wien 2009

Adieu, Aspern!

Typisch Flugfeld: flach und windverweht! Ein zeitweise mehr als frisches Frühlingslüfterl umwehte das dritte und letzte Aspern Revival.

Fotos: Ludwig Vysocan

Hier sehen Sie die besten Bilder vom Aspern Revival!

Davon ließen sich die Fans der Auto-Historie jedoch nicht abhalten. Und zum Ausgleich gab es strahlenden Sonnenschein, der frisch polierten Lack und glitzerndes Chrom besonders zur Geltung brachte.

Streckensprecher Wolfgang Buchta führte mit unerschöpflichem Fachwissen durch das Programm, das von den ersten Zeitläufen am Morgen bis 18 Uhr dauerte. Dazu gab es Showläufe mit dem KTM X-Bow: österreichischer Rennwagenbau auch drei Jahrzehnte nach Kaimann & Co.

Volle zehn Stunden Action, die volle Ladung Aspern also nochmals zum end-end-endgültigen Abschied vom ehemaligen Flughafen.

3.500 ZuschauerInnen ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen, sei es aus Auto-Begeisterung oder Flugfeld-Nostalgie. Auch das Starterfeld war mit 90 Autos sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ beachtlich.

Bereits frühzeitig w.o. geben musste der CR Salmson von Winfried Kallinger, generell erwies sich die jahrzehntelang erprobte Technik aber als bestens in Schuss. Nur wenige Fahrzeuge trugen Blessuren nach Ausrutschern davon.

Am Ende eines langen Renntages wurde dann auch der Gesamtsieger geehrt: Peter Staud (Lancia Fulvia Zagato) trägt sich in die Siegerliste von Wien-Aspern ein.

Spaß an der munteren Hatz über den Parcours hatten auch die prominenten Gäste in ihren brandneuen MINI Cooper S. Dort siegte der Rallye-ÖM-erprobte Beppo Harrach vor Philipp König und Thomas Schäfer Elmayer.

Auch falls die neue "Seestadt wien-Aspern" womöglich noch ein Jahr auf sich warten lassen sollte, wird es wohl kein Revival, Teil 4 mehr geben. Soviel haben die Organisatoren rund um den Verein der Freunde des Automobils bereits angedeutet. Und damit heißt es tatsächlich: Adieu Aspern!

Das vollständige Gesamtergebnis finden Sie auf www.autofreunde.com!

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