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Formel 1: News

Kein Comeback der aktiven Radaufhängung

Günstiger als passive Systeme, doch ein Vorschlag zur Wiedereinführung der aktiven Radaufhängung in der Formel-1-WM wurde abgelehnt.

Die Formel-1-WM hat über die Wiedereinführung der aktiven Radaufhängung nachgedacht, den Vorschlag nun aber abgelehnt. Mit einem solchen System können Teams die Fahrzeughöhe und andere Parameter von Kurve zu Kurve anpassen und optimieren. Der Vorschlag zielte auf eine Einführung ab 2021 ab. Hintergrund ist, dass die Teams in den vergangenen Jahren versucht haben, die Vorzüge eines solchen Systems durch passive, hydraulische Systeme zu erzielen – diese sind allerdings erheblich teurer.

"Die aktiven Systeme – selbst elektronische – wären potenziell günstiger als die aktuellen, sehr komplizierten Hydrauliksysteme", sagte Nikolas Tombazis, FIA-Technikchef für Monopostorennserien, gegenüber RaceFans. Daher habe man sich mit dem Thema befasst. Allerdings zielt das Reglement ab 2021 auf besseren und engeren Rennsport ab, eine aktive Aufhängung könnte diesem Vorhaben entgegenstehen. Die FIA fürchtet, dass die Autos wieder zu stark auf Optimalbedingungen eingestellt wären.

"Ein nachfolgendes Auto würde sensibler auf Veränderungen des Luftstroms reagieren und größere Verluste [an Abtrieb; Anm.] erleiden", so Tombazis. Daher wurde der Vorschlag für 2021 abgelehnt. Allerdings soll auch das Regulativ zu den hydraulischen Systemen stark eingeschränkt werden. Die aktive Aufhängung verhalf insbesondere Williams Anfang der 90er Jahre zu großen Erfolgen. Nach der Saison 1993 wurde sie in der Formel-1-WM jedoch verboten.

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