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Kein Auftakt nach Maß

Enttäuschend verlief die Premiere des Vita-Life Rallye-Teams, gleich auf SP 1 kam das Aus für Herbert Maier. Das Team bleibt aber optimistisch.

Voll motiviert ging das Vita-Life Rallye-Team rund um Herbert Maier und Martin Rigl in die erste Rallye, doch es sollte alles anders kommen, als es eigentlich geplant war. Gleich auf der ersten SP war die Premiere zu Ende und der Skoda Octavia so schwer lädiert, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Gottlob ging der Zwischenfalls für Herbert Maier & Martin Rigl ohne Verletzungen aus.

Ein sichtlich niedergeschlagener Herbert Maier: "Wir haben wirklich sehr gute Arbeit im Vorfeld geleistet, der Schrieb war perfekt, wir hatten trainiert, trainiert und nochmals trainiert." Gerade bei der ersten Rallye wollte man ja "nur" auf durchkommen fahren - nichts riskieren. Aber dann - so Martin Rigl – kam die verhängnisvolle Passage:

"Schotter - Rechts 2 in 3 - vielleicht um die Nuance nicht in der Ideallinie - Hinterräder am losen Untergrund - das Heck bricht aus - und einmal zuviel das Gas "gelupft" - unser Auto stand quer – es war einfach nix mehr zu machen - und dann kam dieser "blöde" Baum – und das war das Aus. Hinterachse verbogen - linker Hinterreifen steckte fest, eine Weiterfahrt unmöglich. Schade, es hatte so gut begonnen..."

Teamchef Michael Schauer blickt dennoch optimistisch in die Zukunft: „Wir werden, sobald das Auto wieder flott gemacht ist, sofort mit weiteren Trainings beginnen. Wir müssen noch viel lernen - dass ist klar. Wir müssen auch das Auto noch besser kennen lernen - in jeder Situation - auf Asphalt, auf Schotter und bei Nässe. Diese Faktoren müssen so gut wie möglich trainiert werden - und das ist das Ziel vor der Pirelli-Lavanttal Rallye.“

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