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Mit Wut im Bauch

Gernot Zeiringer startet mit neuem "altem" Co-Piloten Werner Schröfl in die 3. Rallye, mit der hohen Startnummer ist er aber gar nicht happy.

Es hätte nicht viel gefehlt und Gernot Zeiringer, im Moment auf Platz 2 in der Diesel-Kategorie der T-Mobile-Rallye-Staatsmeisterschaft, hätte seinen Start beim 3. Lauf, der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye, abgesagt.

„Ich bin normalerweise nicht so extrem in Sachen Startnummer wie andere, aber als 53. Team gesamt und 11. (!) Diesel-Team gehe ich ganz sicher nicht ins Rennen. Nicht nach unserem 10. Gesamtplatz bei der OMV-Burgenland-Rallye. Ich empfinde das als Frechheit und das lasse ich mir ganz sicher nicht gefallen. Eine Nummer Mitte oder sogar Ende der 20er wäre durchaus o.k. gewesen, aber das....?“

Die Stimmung beruhigte sich erst ein wenig, als ein führender Vertreter des Veranstalters von einer Unachtsamkeit sprach und versprach, den Fall den Sportkommissären vorzulegen. Die Startnummer könne man nicht mehr ändern, die Startreihenfolge aber doch. Gernot Zeiringer, der Birkfelder, greift ab nun wieder auf seinen Vorjahrs-Co-Piloten Werner Schröfl zurück, da Harald Wolf aus beruflichen und privaten Gründen sein Engagement stark zurückschrauben musste und für einige der verbleibenden Läufe nicht zur Verfügung gestanden wäre.

„Es ist sehr schade, dass Harry nicht mehr zur Verfügung steht. Natürlich könnte jetzt der Verdacht auftauchen, dass irgendetwas zwischen uns vorgefallen ist, aber das ist absoluter Unsinn. Wir sind weiterhin gut befreundet und ich hoffe, dass wir vielleicht in Zukunft wieder zusammenarbeiten können. Er wird in dieser Saison noch zwei Rallyes mit einem anderen Piloten bestreiten und ich freue mich schon darauf, dort wieder mit ihm zusammenzutreffen.“
Ersatz stand mit Werner Schröfl sofort zur Verfügung. Der ÖBB-Bedienstete war im vergangenen Jahr in den Rallyesport eingestiegen und es gab für Gernot Zeiringer eigentlich nie einen Grund der Unzufriedenheit, im Gegenteil:

„Werner war immer schon sehr gewissenhaft und professionell. Er hat sich mit seinem Piloten Otto Leirer, der im Fiat Stilo-Cup unterwegs ist, zusammengesetzt und eigenhändig für ihn einen neuen Co gesucht. Für Otto war das kein Problem, da er ja selbst Rallye-Anfänger ist. Und er hat die Situation durchaus verstanden, was uns sehr gefreut hat.“

Sportlich erhofft sich das wiedervereinigte Team Zeiringer/Schröfl von der Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye einen 3. Platz bei den Dieseln und einen Platz unter den Top-15: „Wir sind nicht so schnell wie Willi (Stengg) und Andreas (Waldherr), das gebe ich ganz offen zu. Schneller als der Rest sind wir aber unter normalen Umständen schon, wie man im Burgenland gesehen hat. Wenn man diese Tatsache berücksichtigt, sind wir schon zufrieden.“

Der Startschuss zur Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye erfolgt am Freitag, 3.5.2002, um 11:55 Uhr auf dem Marktplatz in Windischgarsten.

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Rallye-ÖM: Dunlop-Pyhrn-Eisenwurzen

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